Abkürzung für »binär«.
Abkürzung für »bit«.
Selten verwendete Abkürzung für »Baud«.
Abkürzung für »Byte«.
In MS-DOS und einigen anderen Betriebssystemen die Bezeichnung für das zweite Diskettenlaufwerk.
Falls nur ein Diskettenlaufwerk vorhanden ist, kann dieses Laufwerk sowohl mit »A:« als auch mit »B:« angesprochen werden.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Bosnien und Herzegowina angibt.
Ein Netzwerk, das den hauptsächlichen Datenverkehr zwischen kleineren Netzwerken trägt. Die Backbones im Internet, Netzbetreiber wie die US-amerikanischen Gesellschaften Sprint und MCI eingeschlossen, sind in der Lage, Tausende von Kilometern mit Hilfe von Funkverbindungen (im Mikrowellenbereich) und Standleitungen zu überbrücken.
Als »Backbones« werden auch die kleineren Netzwerke (im Vergleich zum kompletten Internet) bezeichnet, die den Großteil der Paketvermittlung im Internet durchführen. Heute setzen sich diese kleineren Netzwerke aus den Netzwerken zusammen, die ursprünglich zur Bildung des Internet entwickelt wurden. Dabei handelt es sich um die Netzwerke der Bildungs- und Forschungseinrichtungen der USA, insbesondere um NSFnet, das Netzwerk der National Science Foundation (wissenschaftliche Stiftung mit Sitz in Oak Ridge, Tennessee). ® siehe auch NSFnet, Paketvermittlung.
Auch die Leitungen, die den hauptsächlichen Datenverkehr in einem Netzwerk tragen, werden als »Backbone« bezeichnet. In einem lokalen Netzwerk übernimmt häufig der Netzwerkbus die Funktion des Backbones. ® auch genannt zusammengebrochener Backbone.
Ehemalige Gruppe von Netzwerkadministratoren im Internet, die für die Namensvergabe der Hierarchien von Usenet-Newsgroups und die Verfahren beim Anlegen neuer Newsgroups zuständig waren.
In einer Client-Server-Anwendung der Teil eines Programms, der auf dem Server läuft. ® siehe auch Client-Server-Architektur. ® Vgl. Front End.
In der Programmierung der Teil eines Compilers, der den Quellcode (also die für den Menschen verständlichen Befehle) in den Objektcode (also den maschinenlesbaren Code) umwandelt. ® siehe auch Compiler, Objektcode, Quellcode.
Ein Slave-Prozessor (zu deutsch: Sklave), der den Hauptprozessor entlastet, indem er Spezialaufgaben übernimmt, z.B. die Realisierung eines schnellen Datenbankzugriffs. Eine derartige Aufgabe wird als »Back-End« (zu deutsch etwa »rückwärtige Dienste«) bezeichnet, da sie der Hauptfunktion des Computers untergeordnet ist.
Der Begriff kann sich auch auf einen Prozessor beziehen, der von einem anderen Prozessor bereitgestellte Daten manipuliert. Beispielsweise operiert ein Hochgeschwindigkeits-Grafikprozessor, der dazu konzipiert ist, Grafiken auf einem Video-Display zu zeichnen, als Reaktion auf Befehle, die der Hauptprozessor an ihn sendet. ® Vgl. Coprozessor.
Eine Leiterplatte oder ein Basisgerät, die bzw. das den Einbau von Erweiterungskarten, Platinen, Geräten und die Verbindung von Geräten untereinander ermöglicht sowie den eingebauten Komponenten eine Stromversorgung und Datensignale zur Verfügung stellt.
Abkürzung: BNF. Eine Metasprache zur Syntaxbeschreibung formaler Programmiersprachen. Sie ist sowohl für den Sprachentwickler als auch für den Programmierer konzipert, der die entsprechende Sprache einsetzt. Die Beschreibung einer Sprache setzt sich aus einem Satz von Befehlen zusammen; jeder Befehl definiert ein Sprachelement, das als »Metavariable« bezeichnet und in spitze Klammern gesetzt wird. Die Metavariable wird dabei als ein Ausdruck eigentlicher Symbole (sog. Terminals) und anderer Metavariablen (inklusive sich selbst, falls erforderlich) dargestellt. ® siehe auch Metasprache, Normalform.
Eine Hilfsdatei, die entweder automatisch oder auf Befehl angelegt wird und die vorletzte Version einer Datei enthält. Sie trägt denselben Namen wie die Originaldatei, verwendet jedoch ».bak« als Dateinamenerweiterung. ® siehe auch Sicherungskopie.
Eine Form eines Computervirus, der sich wiederholt selbst reproduziert und möglicherweise über das komplette System verbreitet. ® siehe auch Virus.
Typ einer Geschäftsgrafik, bei der jedes Datenelement als rechteckiger Balken dargestellt wird. Die Balken lassen sich in der Regel sowohl vertikal als auch horizontal anzeigen bzw. drucken, wobei sie farblich oder durch verschiedene Muster voneinander abgegrenzt werden können. Außerdem ist die Darstellung von positiven und negativen Werten in bezug auf eine Nullinie möglich. Balkendiagramme sind in zwei Formen gebräuchlich: als Standard-Balkendiagramm, bei dem jeder Wert durch einen eigenen Balken dargestellt wird, und als gestapeltes Balkendiagramm, bei dem mehrere voneinander abhängige Datenelemente aufeinandergesetzt und so zu einem Balken vereint werden. ® auch genannt Balkengrafik.

Balkendiagramm: Zwei verbreitete Typen des Balkendiagramms
® siehe Balkendiagramm.
Beim Druck von Grafiken ein rechteckiger Bereich (Streifen) einer Grafik, der vom Computer an den Drucker gesendet wird. Die Technik, bei der die Grafik in mehrere Bänder aufgeteilt wird, hat den Vorteil, daß der Drucker nicht die komplette Grafik in seinem Speicher aufbauen muß, bevor er mit dem Druckvorgang beginnen kann.
In der Kommunikationstechnik ein zusammenhängender Frequenzbereich, der für einen bestimmten Zweck eingesetzt wird, z.B. für Rundfunk- oder Fernsehübertragungen.
In der Kommunikationstechnik die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Frequenz in einem analogen Übertragungskanal. Beispielsweise arbeitet ein Telefon mit einer Bandbreite von 3.000 Hz. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen der höchsten (3.300 Hz) und der niedrigsten (300 Hz) übertragbaren Frequenz.
In einem digitalen Kommunikationssystem stellt die Bandbreite die Datenübertragungskapazität dar.
In der Telekommunikation ein Leistungsmerkmal, mit dem die Bandbreite (und damit die mögliche Übertragungsgeschwindigkeit) verändert werden kann, abhängig davon, welche Bandbreite von dem Dienst benötigt wird, der auf einem Kanal genutzt werden soll. ® siehe auch Bandbreite, Durchsatz, Kanal.
Ein elektronischer Schaltkreis, der nur Signale innerhalb eines bestimmten Frequenzbereichs (Frequenzbandes) ungehindert durchläßt. Frequenzen oberhalb und unterhalb des Frequenzbandes werden dagegen unterdrückt oder abgeschwächt. ® siehe auch Dämpfung. ® Vgl. Hochpaßfilter, Tiefpaßfilter.
® siehe vertikale Bandbreite.
Ein Modul, das äußerlich einer Musikkassette ähnlich ist. Das darin enthaltende Magnetband kann mit Hilfe eines Bandlaufwerks gelesen oder beschrieben werden. Bandkassetten werden hauptsächlich für die Datensicherung von Festplatten eingesetzt.

Bandkassette
Ein Gerät zum Lesen und Beschreiben von Magnetbändern. ® siehe auch Magnetband.
Eine Gruppe gleichartiger elektrischer Geräte oder elektronischer Bauelemente, die miteinander verbunden sind und als eine Einheit eingesetzt werden. Beispielsweise sind Transistoren innerhalb eines Chips zeilen- und spaltenweise in einer Matrix verschaltet und bilden in dieser Anordnung einen Speicherbereich; mehrere Speicherchips können zu einem Speichermodul wie einem SIMM zusammengeschlossen werden. ® siehe auch SIMM.
»Bank« bezeichnet außerdem ein Speichersegment, dessen Größe gewöhnlich in Übereinstimmung mit den Adressierungsmöglichkeiten des Prozessors gewählt wird. Beispielsweise kann ein 8-Bit-Prozessor auf einen Adreßraum von 65.536 Byte zugreifen, so daß in diesem Fall eine Speicherbank mit maximal 64 Kilobyte direkt adressierbar ist. Um eine weitere 64-Kilobyte-Bank einbeziehen zu können, muß dem Prozessor mit Hilfe einer Logikschaltung vorgetäuscht werden, daß er es mit einem separaten Speicherblock zu tun hat. ® siehe auch Bank-Umschaltung, Seite.
Eine Methode zur Erweiterung des verfügbaren Arbeitsspeichers (RAM) durch Umschalten zwischen mehreren Speicherbänken mit RAM-Chips. Dabei kann nicht auf mehrere Bänke gleichzeitig zugegriffen werden. Die einzelnen Bänke verwenden alle denselben Speicherbereich, der vor der Umschaltung jeweils ausgeblendet wird. Auch wenn eine Bank nicht aktiv ist, bleiben die gespeicherten Informationen erhalten. Bevor auf eine andere Bank zugegriffen werden kann, muß das Betriebssystem, ein Treiber oder ein Programm explizit einen Befehl an die Hardware erteilen, um die Umschaltung zu bewerkstelligen. Da dieser Vorgang eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, sind speicherintensive Operationen mit Bank-Umschaltung langsamer als vergleichbare mit ausschließlicher Verwendung des Hauptspeichers. Die Realisierung von Speicher mit Bank-Umschaltung erfolgt gewöhnlich in Form einer Erweiterungskarte, die in einen Steckplatz auf der Hauptplatine gesteckt wird.
Ein streifenförmiger Bereich auf einer Web-Seite, der eine Werbebotschaft enthält und typischerweise über die komplette Seitenbreite reicht. Ein Banner enthält einen Link zu der Site der Firma, die die Anzeige geschaltet hat. ® siehe auch Web-Seite, Website.
Ein spezieller Identifizierungscode, der in Form von vertikalen Balken unterschiedlicher Breite auf Büchern, Lebensmitteln und anderen Handelsgütern aufgedruckt ist und für die schnelle, fehlerfreie Eingabe in Einrichtungen wie Büchereien, Krankenhäusern und Supermärkten eingesetzt wird. Der Barcode stellt binäre Informationen dar, die sich mit einem optischen Scanner lesen lassen. Im Code können sowohl Ziffern als auch Buchstaben enthalten sein; einige Codes verwenden eine integrierte Prüfsumme und sind in beiden Richtungen lesbar. Ein bekannter Barcode ist der EAN (Europäische Artikel-Numerierung), der in Europa auf Lebensmitteln und anderen Handelsgütern verwendet wird. Das US-amerikanische Gegenstück zum EAN ist der UPC (Universal Product Code).
® siehe Barcode-Scanner.
Ein optisches Gerät, das einen Laserstrahl verwendet und dazu dient, Barcodes einzulesen und zu interpretieren
Abkürzung für »Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code« (zu deutsch »Allzweckprogrammiersprache für Anfänger«). Eine höhere Programmiersprache, die Mitte der 60er Jahre von John Kemeny und Thomas Kurtz am Dartmouth College (in Hanover, New Hampshire, USA) entwickelt wurde. Sie gilt als eine der am einfachsten erlernbaren Programmiersprachen überhaupt. ® siehe auch True BASIC, Visual Basic.
® siehe BRI.
In der Mathematik die Grundzahl eines Zahlensystems.
Die Basis gibt dabei die Anzahl der verschiedenen Ziffern des jeweiligen Zahlensystems an. Bei Mikrocomputern spielen vier Zahlensysteme eine Rolle: Binärsystem, Oktalsystem, Dezimalsystem und Hexadezimalsystem. Jedes dieser Zahlensysteme basiert auf einer unterschiedlichen Anzahl an Ziffern. Das Binärsystem (auch als »Dualsystem« bezeichnet), das System zur Basis 2, wird zur Darstellung der Zustände von elektronischen Logikschaltungen verwendet und weist 2 Ziffern auf: 0 und 1. Das Oktalsystem, das System zur Basis 8, verfügt über 8 Ziffern: 0 bis 7. Das gewohnte Dezimalsystem, das System zur Basis 10, besitzt 10 Ziffern: 0 bis 9. Das Hexadezimalsystem, das System zur Basis 16, arbeitet mit 16 Ziffern: 0 bis 9, A bis F. Falls Zahlen in bezug auf eine besondere Basis geschrieben werden, wird letztere häufig in eingeklammerter und tiefgestellter Form hinter die Werte gesetzt, z.B. in 24AE(16). Der Wert 24AE ist also ein hexadezimaler Wert (dezimal 9.390). ® siehe auch binary, Dezimalsystem, hexadezimal, oktal.
In der Mathematik außerdem eine Zahl, die mit Hilfe des angegebenen Exponenten potenziert, also mit sich selbst multipliziert wird. Dazu ein Beispiel: 23 = 2 × 2 × 2 = 8. In diesem Beispiel ist 2 die Basis und 3 der Exponent.
In der Elektronik stellt die Basis einen der drei Anschlüsse eines bipolaren Transistors dar. Die anderen beiden Anschlüsse werden als »Emitter« und »Kollektor« bezeichnet. Über den durch die Basis fließenden Steuerstrom wird der Hauptstrom zwischen Emitter und Kollektor beeinflußt. ® siehe auch Transistor.
Auch das isolierende Grundmaterial einer gedruckten Leiterplatte wird als »Basis« bezeichnet. ® siehe auch Leiterplatte.
® siehe Dezimalsystem.
® siehe hexadezimal.
® siehe binary.
® siehe oktal.
Der Teil einer zweiteiligen Speicheradresse, der konstant ist und als Bezugspunkt (Basis) für die Berechnung der Position eines Datenbytes dient. Eine Basisadresse wird von einem Offset-Wert begleitet, der zur Basis addiert wird, um den genauen Ort (die absolute Adresse) von Daten zu bestimmen. Dieses Konzept ist vergleichbar mit einem Straßen-Adreßsystem (wie es z.B. in US-amerikanischen Großstädten verwendet wird). Beispielsweise besteht die Adresse »2010 Main Street« aus einer Basis (der Block 2000 in der Main Street) plus einem Offset (10 von Beginn des Blocks gerechnet). Bei IBM-PCs und kompatiblen PCs werden Basisadressen als »Segmentadressen« bezeichnet. Bei diesen Computern werden die Positionen von Daten als relative Offset-Werte angegeben, bezogen auf den Start eines Speichersegments. ® siehe auch absolute Adresse, Offset, relative Adresse, Segment.
Eigenschaft eines Kommunikationssystems, in dem das Übertragungsmedium (z.B. ein gewöhnliches Kabel oder ein Glasfaserkabel) genau eine digitale Nachricht transportiert. Erst nachdem die Übertragung beendet ist, kann eine neue Nachricht übertragen werden. Basisband-Übertragungen werden in lokalen Netzwerken wie Ethernet und Token Ring eingesetzt. ® siehe auch Ethernet, Glasfasertechnik, Token-Ring-Netzwerk. ® Vgl. Breitband-.
Typ eines lokalen Netzwerks, bei dem der Nachrichtenverkehr in digitaler Form auf einem einzelnen Übertragungskanal abgewickelt wird und bei dem die beteiligten Geräte durch Koaxialkabel oder verdrillte Leitungen miteinander verbunden sind. Geräte in einem Basisband-Netzwerk senden nur, wenn der Kanal nicht belegt ist, obwohl sich durch das sog. Zeitmultiplex-Verfahren eine gemeinsame Kanalnutzung realisieren ließe. Jede Meldung wird als »Paket« verschickt, das sowohl die eigentlichen Daten als auch Informationen über die Quell- und Zielgeräte enthält. Basisband-Netzwerke arbeiten über kurze Entfernungen bei Geschwindigkeiten im Bereich von 50 Kilobit pro Sekunde (Kbps) bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbps). Empfang, Verifizierung und Konvertierung einer Nachricht erhöhen den eigentlichen Zeitbedarf allerdings erheblich bzw. verringern den Durchsatz. Die empfohlene Maximalentfernung für ein derartiges Netzwerk beträgt etwa 3 km, sollte aber bei stark frequentierten Netzwerken deutlich darunter liegen. ® siehe auch Durchsatz, Koaxialkabel, Multiplexing, Paket, Twisted-pair-Kabel, Zeit-Multiplexing. ® Vgl. Breitband-Netzwerk.
In der Programmiersprache C++ eine Klasse, von der andere Klassen durch Vererbung abgeleitet wurden (oder abgeleitet werden können). ® siehe auch abgeleitete Klasse, Klasse, objektorientierte Programmierung, Vererbung.
In einem Zahlensystem bei gegebener fester Stellenzahl ein Komplement einer Zahl. Dabei wird jede ihrer Stellen von der höchsten im Zahlensystem darzustellenden Ziffer (entspricht der Basis minus 1) subtrahiert. Bei einem System aus fünf Dezimalstellen ist das Basis-minus-1-Komplement von 1.234 die Zahl 98.765 (d.h. 99.999 - 1.234). Die Addition einer Zahl zu ihrem Basis-minus-1-Komplement ergibt die höchstmögliche Zahl in diesem System (in diesem Beispiel wieder 99.999). Wird eine weitere 1 zu dieser Zahl addiert, würde sich im Beispiel 100.000 ergeben, da jedoch nur fünf Stellen berücksichtigt werden, lautet das Ergebnis Null. Auf diese Weise läßt sich in diesem System die negative Form einer Zahl durch Addition einer 1 zum Basis-minus-1-Komplement darstellen, da folgendes gilt:
® siehe konventioneller Arbeitsspeicher.
Ein Sortieralgorithmus, der Elemente entsprechend aufeinanderfolgender Teile ihrer Schlüssel gruppiert. Ein einfaches Beispiel stellt das Sortieren einer Liste von Zahlen im Bereich 0 - 999 dar. Zuerst sortiert man die Liste nach der Hunderterstelle in (bis zu) 10 Listen. Diese Listen werden jede für sich auf Basis der Zehnerstellen wiederum in (bis zu) 10 Listen sortiert. Als abschließenden Schritt ordnet man jede dieser Listen nach der Einerstelle. Dieser Algorithmus arbeitet gewöhnlich effizienter, wenn die Sortierung auf Basis binärer Werte erfolgt, wodurch sich die Vergleiche vereinfachen (Ist ein gegebenes Bit gesetzt oder nicht?) und sich die Anzahl der Listen reduziert (jeder Durchlauf produziert höchstens zwei Listen).
® siehe numerische Sortierung.
® siehe konventioneller Arbeitsspeicher.
Die Endung eines Dateinamens, die eine Stapeldatei kennzeichnet. Unter MS-DOS sind .bat-Dateien ausführbare Programmdateien, die andere Programmdateien aufrufen. ® siehe auch Stapeldatei.
Ein Programm oder eine Befehlsfolge, das bzw. die ohne Mitwirkung des Benutzers abgearbeitet wird. ® siehe auch Stapelverarbeitung.
Ein Stromspeicher, der aus einem Gehäuse besteht, in dem sich zwei oder mehr Zellen befinden. Jede dieser Zellen enthält ein Elektrolyt und eine darin eingelassene Elektrode. In Personal Computern werden Batterien als Hilfsstromquelle verwendet, mit der vor allem die Echtzeituhr mit Strom versorgt wird, wenn der Computer ausgeschaltet oder anderweitig vom Netz getrennt ist. In Laptops und Notebooks werden Batterien als Stromquelle eingesetzt, um einen Betrieb ohne Steckdose zu ermöglichen. Bei diesen Computern kommen in aller Regel wiederaufladbare Batterien wie Nickel-Cadmium-, Nickel-Hydrid- und Lithium-Batterien zum Einsatz. Neben der Versorgung der Echtzeituhr werden auch bestimmte Formen von Speicherchips, die typischerweise wichtige Systeminformationen puffern (z.B. das CMOS), mit Hilfe einer Batterie dauerhaft mit Strom versorgt. Strenggenommen werden im Deutschen nur die nicht wiederaufladbaren Stromspeicher als »Batterien« bezeichnet. Wiederaufladbare Stromspeicher werden dagegen als »Akkus« genannt. In der Praxis wird dieser Unterschied jedoch häufig nicht beachtet. ® siehe auch Bleiakku, Lithium-Akku, Nickel-Cadmium-Akkumulator, Nickel-Hydrid-Akku, RAM.
Eine batteriebetriebene Hilfsstromversorgung zur Überbrückung von Netzausfällen.
Auch der Einsatz von Batterien, um bestimmte Schaltkreise (z.B. die Echtzeituhr eines Computers) weiterzubetreiben, wenn die Hauptstromversorgung abgeschaltet ist, oder spezielle Speicherchips mit Strom zu versorgen
Ein Gerät, das dazu dient, die Kapazität einer elektrischen Zelle zu messen.
Einheit der Schrittgeschwindigkeit. 1 Baud = 1 Signaländerung pro Sekunde. Die Einheit wurde nach dem französischen Techniker und Telegrafen Jean-Maurice-Emile Baudot benannt und ursprünglich dazu verwendet, die Übertragungsgeschwindigkeit von Telegrafie-Einrichtungen zu bestimmen. Heute wird die Einheit meist in bezug auf die Datenübertragung bei Modems verwendet. ® siehe auch Baudrate.
Ein 5-Bit-Code, der hauptsächlich in der Fernschreibtechnik zum Einsatz kommt. Die Entwicklung dieses Codes geht auf den französischen Techniker und Telegrafen Jean-Maurice-Emile Baudot zurück. Obwohl es nicht ganz korrekt ist, wird der Baudot-Code manchmal mit dem Internationalen Alphabet Nummer 2 gleichgesetzt, das vom CCITT (Comité Consultatif Internationale de Télégraphique et Téléphonique) vorgeschlagen wurde.
Die Geschwindigkeit, mit der ein Modem Daten überträgt. Die Baudrate ist die Anzahl an Signaländerungen, die pro Sekunde durchgeführt werden, nicht die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Bits (bps). In der Hochgeschwindigkeitskommunikation kann eine Signaländerung nämlich mehrere Bits codieren, so daß Modems besser über die Einheit bps, die exakte Rückschlüsse zuläßt, als über die Baudrate charakterisiert werden sollten. Beispielsweise ist es denkbar, daß ein
Eine Datenstruktur, die in einer hierarchischen Anordnung miteinander verknüpfte Knoten enthalten kann. Den obersten Knoten bezeichnet man als Wurzel. Mit Ausnahme der Wurzel gibt es zu jedem Knoten genau einen Elternknoten, und jeder Knoten kann wiederum mehrere Kind-Knoten aufweisen. ® siehe auch Blatt (eines Logikbaums), Graph, Kante, Knoten.
Eine Verteilungsmethode für Musikaufnahmen, wie sie bei Musik-Newsgroups und Verteilerlisten im Usenet verwendet wird. Dabei wird eine Aufnahme kopiert und an eine Anzahl von Teilnehmern (den Ästen) verschickt, die wiederum weitere Kopien verschicken (an Kinder bzw. Blätter des Baums). ® siehe auch Baumstruktur, Blatt (eines Logikbaums), Child, Verzweigung. ® Vgl. Vine.
® siehe binärer Baum.
Eine Topologie eines lokalen Netzwerks (LAN), bei der eine Maschine mit mehreren anderen verbunden ist, und diese Maschinen wiederum mit weiteren verbunden sind usw., so daß die sich ergebende Struktur des Netzwerks einem Baum ähnelt. ® siehe auch Bus-Netzwerk, Ring-Netzwerk, Stern-Netzwerk, Token-Ring-Netzwerk, Topologie, verteiltes Netzwerk.

Baum-Netzwerk
Eine Datenstruktur, die in Grundzügen die organisatorischen Eigenschaften eines Baums aufweist. ® siehe auch Baum.
Eine Suchprozedur für Daten, die in einer Baumstruktur vorliegen. Bei jedem einzelnen Suchschritt kann dabei anhand des Kennwertes eines einzelnen Knotens bestimmt werden, ob der Knoten zu durchsuchen ist oder die darunter liegenden Äste eliminiert werden können. Die Äste selbst müssen für diese Entscheidung nicht durchsucht werden. ® siehe auch Baumstruktur, Verzweigung.
® siehe gepoltes Bauteil.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf Barbados angibt.
Eine Baumstruktur für die Speicherung von Datenbankindizes. Das Prinzip des B-Baumes erlaubt es, sehr große Indexdateien schnell zu durchsuchen. Zu diesem Zweck ist der Index nicht sequentiell aufgebaut (das sequentielle Durchsuchen des Index dauert bei großen Datenbeständen sehr lange), sondern als Baum. Jeder Knoten des Baumes enthält dabei mehrere aufsteigend sortierte Schlüsselwerte, die die höchsten Schlüsselwerte des jeweiligen untergeordneten Knotens darstellen. Davon ausgehend, daß von einem aufzufindenden Datensatz der Schlüssel bekannt ist (im folgenden als »Suchschlüssel« bezeichnet), läßt sich die physikalische Datensatzposition nach folgendem Prinzip ermitteln: Das Programm liest den ersten Knoten (die Wurzel) von der Festplatte ein und vergleicht die enthaltenen Schlüsselwerte mit dem Suchschlüssel. Der erste Schlüsselwert, der größer als der Suchschlüssel oder mit diesem identisch ist, führt zum untergeordneten Knoten, an dem die Vergleichsprozedur wiederholt wird. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis die unterste Schicht erreicht ist. Die Schlüsselwerte der Knoten dieser Schicht (diese besonderen Schlüsselwerte werden als »einfache Indizes« bezeichnet) enthalten Zeiger auf die gesuchten physikalischen Datensatzpositionen.

B-Baum: Eine B-Baum-Indexstruktur
Abkürzung für »be back later«, zu deutsch »Bin später wieder da«. Ein Ausdruck, der gewöhnlich in Livechats im Internet und anderen Online-Diensten verwendet wird und angibt, daß ein Teilnehmer das Diskussionsforum vorübergehend verläßt. ® siehe auch chatten.
Abkürzung für »bulletin board system« (wörtlich übersetzt »Schwarzes-Brett-System«. Im Deutschen wird synonym zu »BBS« sehr häufig der Ausdruck »Mailbox« verwendet). Ein Computersystem, das mit einem oder mehreren Modems oder mit besonderen Netzwerkzugängen ausgerüstet ist und als Informations- und Nachrichtenübergabe-Zentrale dient, in die sich die Benutzer einwählen können. Mailboxen konzentrieren sich häufig auf besondere Interessen
»BBS« ist außerdem die Abkürzung für »be back soon«, zu deutsch »Bin bald zurück«. Sie wird häufig in Internet-Diskussionen als Grußformel von einem Teilnehmer verwendet, der sich auf diese Weise vorübergehend von der Runde verabschiedet.
Abkürzung für »blind courtesy copy«, zu deutsch »Blinddurchschlag«. Ein Leistungsmerkmal eines E-Mail-Programms, das es dem Benutzer erlaubt, eine Kopie einer E-Mail an einen Empfänger zu senden, ohne daß die anderen Empfänger dieser E-Mail darüber Kenntnis erhalten. Im allgemeinen wird der Empfänger der »Blindkopie« in ein mit »bcc:« beschriftetes Feld im Mailkopf eingetragen. ® siehe auch E-Mail, Kopf. ® auch genannt Blind Carbon Copy. ® Vgl. cc.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Britisch-Kolumbien in Kanada angibt.
® siehe binär-codierte Dezimalzahlen.
Abkürzung für »Boyce-Codd normal form«. ® siehe Normalform.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Bangladesch angibt.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Belgien angibt.
Unterscheidung zwischen Klein- und Großbuchstaben in einem Programm oder in Verbindung mit einer Programmiersprache. ® siehe auch CASE.
Den Inhalt einer bestehenden Datei oder eines Dokuments verändern. Änderungen an einem vorhandenen Dokument werden zunächst im Speicher oder einer temporären Datei gespeichert, werden aber erst dann im Dokument wirksam, wenn man das Programm anweist, sie zu speichern. Bei den meisten Bearbeitungsprogrammen sind Schutzmaßnahmen gegen unbeabsichtigte Änderungen vorgesehen. Die Bearbeitungsprogramme erwarten z.B. eine Bestätigung, bevor sie ein Dokument unter einem existierenden Dateinamen speichern, sie bieten dem Benutzer die Möglichkeit einer Kennwortvergabe oder ermöglichen die Zuweisung des Nur-Lese-Status an eine Datei.
Auch beim Ausführen von spezieller Software, die umfangreiche, vorhersehbare Änderungen an einer Datei automatisch vornimmt (z.B. ein Linker oder ein Grafikfilter), spricht man von »bearbeiten«.
Der Modus eines Programms, in dem ein Benutzer Änderungen an einem Dokument vornehmen kann, z.B. das Einfügen oder Löschen von Daten oder Text. ® Vgl. Befehlsmodus.
Eine vordefinierte Taste oder eine Tastenkombination in einer Software-Anwendung, die die Anwendung in den Bearbeitungsmodus versetzt.
Eine Gruppe von Tasten auf einigen Tastaturen zur Unterstützung der Textbearbeitung. Die Bearbeitungstasten sind zwischen der Haupttastatur und dem numerischen Tastenblock angeordnet. In beiden Fällen umfaßt dieser Satz drei Tastenpaare: Einfügen und Entfernen, Position 1 und Ende sowie Bild nach oben und Bild nach unten.
Ein Hochleistungs-Mehrprozessor-Computer (RISC-basierte PowerPC-Prozessoren), der von der Firma Be angeboten wurde und mit dem eigenen Betriebssystem BeOS arbeitet. Der BeBox-Computer wurde bis Anfang 1997 als Instrument für Software-Entwickler vertrieben. Be hat die Produktion des BeBox-Computers inzwischen eingestellt und konzentriert sich auf die Entwicklung des Betriebssystems BeOS für andere Plattformen. ® siehe auch BeOS, PowerPC, RISC.
Die Qualität eines Systems, eingeschlossen die Hardware und Software, die den Computer für Personen nutzbar machen, die eine oder mehrere körperliche Behinderungen aufweisen, z.B. eingeschränkte Beweglichkeit, Blindheit oder Taubheit.
Eigenschaft einer Aktion oder Operation, die abhängig von dem Ergebnis einer bestimmten Bedingung (wahr oder falsch) ausgeführt wird. ® siehe auch Bedingungsanweisung, Boolescher Ausdruck.
Die Kompilierung oder Übersetzung eines Quellcodes in Abhängigkeit von bestimmten Bedingungen oder Flags. Beispielsweise läßt sich erreichen, daß bei der Programmierung festgelegte Programmabschnitte nur dann kompiliert werden, wenn ein DEBUG-Flag zum Zeitpunkt der Kompilierung gesetzt ist. ® siehe auch auskommentieren.
® siehe Boolescher Ausdruck.
In einem Programm ein Sprungbefehl, dessen Ausführung vom Ergebnis eines bestimmten Bedingungscodes (entweder wahr oder falsch) abhängig ist. Der Begriff wird gewöhnlich in bezug auf maschinennahe Sprachen verwendet. ® siehe auch Bedingungscode, Sprungbefehl.
Die Übergabe des Programmablaufs an eine festgelegte Stelle im Programm in Abhängigkeit vom Ergebnis einer bestimmten Bedingung (wahr oder falsch). Der Begriff wird gewöhnlich in bezug auf Hochsprachen verwendet. ® siehe auch Bedingungsanweisung.
In einem Programm ein Verzweigungsbefehl, dessen Ausführung vom Ergebnis eines bestimmten Bedingungscodes (entweder wahr oder falsch) abhängig ist. Der Begriff wird gewöhnlich in bezug auf maschinennahe Sprachen verwendet. ® siehe auch Bedingungscode, Verzweigungsbefehl.
Logischer Ausdruck, der das Ergebnis eines eingebetteten Ausdrucks oder den Wert einer Variable überprüft (z.B. darauf, ob der Ausdruck wahr oder falsch bzw. ob zwei Elemente gleich oder ungleich sind).
Ein Befehl in einer Programmiersprache, der einen Ausführungspfad auf der Grundlage einer Bedingung (wahr oder falsch) auswählt. Die IF-Anweisung ist ein Beispiel für eine Bedingungsanweisung. ® siehe auch Anweisung, bedingt, Case-Befehl, IF-Anweisung.
Ein Bit aus einer Bitmenge, das stellvertretend für das Ergebnis eines vorangegangenen Maschinenbefehls auf »ein« (1 oder »wahr«) bzw. »aus« (0 oder »falsch«) gesetzt wird. Der Begriff wird überwiegend im Assembler- und Maschinensprachenbereich verwendet. Bedingungscodes sind spezifisch für die jeweilige Hardware; sie umfassen aber in der Regel Codes für Übertrag, Überlauf, Null-Ergebnis und Negativ-Ergebnis. ® siehe auch bedingte Verzweigung.
Allgemein das Anhalten eines Systems oder Programms.
Meist wird dabei assoziiert, daß das Programm auf ordnungsgemäßem Weg verlassen und die Steuerung an das Betriebssystem zurückgegeben wird. ® Vgl. abbrechen, abstürzen, crashen, hängen.
Das Beenden kann allerdings auch irregulär erfolgen. Die Ursache dafür liegt meist in einem Eingriff des Benutzers oder in einem Hardware- bzw. Softwarefehler.
Der Befehl oder Menüpunkt, der zum Verlassen eines Programms dient, lautet meist »Beenden« oder
In Verbindung mit Anwendungen eine auf der Benutzerebene initiierte Anweisung an ein Computerprogramm, die das Ausführen einer Aktion bewirkt. Befehle werden entweder über die Tastatur eingegeben oder aus einem Menü gewählt.
In der Programmierung eine Ausführungsanweisung in einer beliebigen Computersprache (Maschinen- oder Assemblersprache). Die meisten Programme lassen sich in zwei Anweisungstypen aufteilen: Deklarationen und Befehle. ® siehe auch Anweisung, Deklaration.
® siehe eingebetteter Befehl.
® siehe externer Befehl.
® siehe interner Befehl.
® siehe privilegierter Befehl.
Die Anzahl von Taktzyklen (Impulsen des internen Computer-Timer), die benötigt wird, um einen Befehl aus dem Speicher abzurufen. Die Befehlsausführungszeit bildet den ersten Teil eines Befehlszyklus, die Ausführungszeit (Übertragen und Ausführen) den zweiten Teil. ® auch genannt I-time.
® siehe Operation Code.
Ein Programm
Die in einem Programm vorkommende Mischung von Befehlstypen, z.B. Zuweisungen, mathematische (Gleitkomma- oder Integer) Anweisungen, Steueranweisungen, Indexanweisungen usw. Anhand des Befehlsmix eines typischen Programms können die Entwickler von CPUs Rückschlüsse ziehen, welche Befehle zum Erreichen der größten Geschwindigkeit gekürzt werden sollen. Ähnlich hilfreich ist die Kenntnis des Befehlsmix für die Gestaltung von Benchmarks, um relevante Aussagen für reale Aufgaben treffen zu können.
Allgemein eine Betriebsart, in der ein Programm auf die Eingabe eines Befehls wartet. ® Vgl. Bearbeitungsmodus, Einfügemodus.
Bei einem Modem eine Betriebsart, in der das Modem Befehle akzeptiert, z.B. einen Befehl, der eine Telefonnummer wählt. ® Vgl. Online-Status.
Eine Benutzeroberfläche, die im Gegensatz zu einer grafischen Benutzeroberfläche von Befehlen oder von einer speziellen Programmiersprache abhängig ist. UNIX und MS-DOS verfügen über befehlsorientierte Benutzerschnittstellen. Apple Macintosh und Microsoft Windows besitzen grafische Benutzeroberflächen. ® siehe auch Befehlszeilen-Schnittstelle, grafische Benutzeroberfläche, symbolorientierte Oberfläche.
® siehe Befehlsinterpreter.
Ein Speicherbereich, in dem die von den Benutzern eingegebenen Befehle zwischengespeichert werden. Mit Hilfe des Befehlspuffers können bereits gesendete Befehle erneut abgeschickt werden, ohne sie ein weiteres Mal eingeben zu müssen. Außerdem ist es möglich, bereits gesendete Befehle zu editieren, um bei diesen Parameter zu ändern oder Eingabefehler zu korrigieren. Des weiteren lassen sich Befehle zurücknehmen (Undo-Funktion), und es kann eine Liste der zuletzt eingegebenen Befehle angefordert werden. ® siehe auch Schablone.
Neben Befehlen, die in der Shell eines Betriebssystems eingegeben werden, werden in einem Befehlspuffer abhängig vom eingesetzten Programm auch andersartige Informationen gespeichert, z.B. die Menüs, die im Gopher durchlaufen werden, oder die Verknüpfungen, die über einen Web-Browser aufgerufen werden.
Ein Register in einer CPU, das die Adresse des nächsten auszuführenden Befehls aufnimmt.
Die Menge der Maschinenbefehle, die ein Prozessor versteht und ausführen kann. ® siehe auch Assembler, Mikrocode.
Ein Steuerelement in einem Dialogfeld innerhalb einer grafischen Benutzeroberfläche, das einen ausführenden Charakter besitzt. Durch einen Klick auf eine Befehlsschaltfläche wird der Computer angewiesen, eine Aktion durchzuführen, z.B. das Öffnen einer Datei, die bereits mit Hilfe anderer Steuerelemente im Dialogfeld ausgewählt wurde.
® siehe Shell.
Die Menge der Schlüsselwörter und Ausdrücke, über die ein bestimmter Befehlsinterpreter verfügt. ® siehe auch Befehlsinterpreter.
Auf der ursprünglichen Tastatur des Apple Macintosh eine Taste, die mit einem speziellen, kleeblattähnlichen Symbol beschriftet ist. Die Taste ist entweder zweimal vorhanden
Eine Anweisung in der Maschinensprache. Sie enthält einen Code zur Identifizierung des Befehlstyps, einen oder zwei Operanden (zur Festlegung von Adressen), Bits für die Indizierung oder andere Zwecke und gelegentlich Daten. ® siehe auch Assembler, Maschinencode.
Außerdem bezeichnet »Befehlswort« die Länge eines Maschinensprache-Befehls.
® siehe Programmzähler.
® siehe Befehlsregister.
Eine Zeichenkette, die in einer Befehlssprache geschrieben ist und an den Befehlsinterpreter zur Ausführung übergeben wird. ® siehe auch Befehl.
Eigenschaft eines Systems, das Befehle erwartet, die in Form von Codewörtern oder -buchstaben eingegeben werden. Die Befehle müssen entweder auswendig gelernt oder nachgeschlagen werden. ® Vgl. menügesteuert.
Ein System, bei dem die Operationen durch Befehle ausgelöst werden, die über die Konsole eingegeben werden. ® Vgl. grafische Benutzeroberfläche.
Eine Form der Schnittstelle zwischen dem Betriebssystem und der Benutzerebene, bei der die Befehle unter Verwendung einer speziellen Befehlssprache über die Tastatur eingegeben werden. Systeme mit Befehlszeilenschnittstelle sind zwar im allgemeinen schwerer zu erlernen und weniger komfortabel anzuwenden als grafische Benutzeroberflächen, bieten aber den Vorteil, daß sie programmierbar sind, wodurch im allgemeinen eine höhere Flexibilität erreicht wird. ® Vgl. grafische Benutzeroberfläche.
® siehe befehlszeilenorientiertes System.
Eine Einrichtung eines Computersystems, die es einem Benutzer ermöglicht, Betriebssystembefehle über eine Befehlszeilenschnittstelle (üblicherweise eine der UNIX-Shells) auf dem System des Dienstanbieters einzugeben, statt dies über eine grafische Benutzeroberfläche durchzuführen. Befehlszeilenzugriffe können mit textbasierenden Tools (z.B. Lynx) auf das Internet zugreifen, um das World Wide Web zu durchsuchen.
Der Zyklus, in dem ein Prozessor einen Befehl aus dem Speicher holt, ihn dekodiert und ausführt. Die für einen Befehlszyklus erforderliche Zeit setzt sich aus der Summe der Befehlsausführungszeit (Abholzeit) und der Ausführungszeit (übersetzen und ausführen) zusammen und wird nach der Anzahl der Prozessor-Ticks (Impulse des internen Timers eines Prozessors) gemessen.
Die Begrenzungen eines Objekts festlegen. In der Regel verwendet man dafür ein spezielles Symbol, das sog. Begrenzungszeichen. In Programmiersprachen werden in der Regel Elemente mit variabler Länge, z.B. Kommentare, Zeichenfolgen und Programmblöcke, begrenzt. ® siehe auch Begrenzungszeichen.
Eine Eigenschaft, die Einschränkungen in bezug auf Leistung oder Geschwindigkeit charakterisiert. Beispielsweise bedeutet »eingabe-ausgabe-begrenzt«, daß ein System hinsichtlich der Geschwindigkeit der Eingabe- und Ausgabegeräte (Tastatur, Laufwerke usw.) limitiert ist, obwohl der Prozessor oder das Programm eine höhere Geschwindigkeit zulassen würden.
Ein spezielles Zeichen, das einzelne Elemente in einem Programm oder in einem Satz von Daten voneinander abhebt oder trennt. Im folgenden Beispiel werden die Felder eines Datenbank-Datensatzes durch Kommas getrennt (jedes nicht numerische Feld ist in doppelte Anführungszeichen eingeschlossen).
"Schmidt", "Leopoldstr. 1", 81234, "München";
"Mustermann", "Hauptstr. 3", 82345, "München";
® siehe Handler.
Eine Floppy-Disk, die Daten sowohl auf der Ober- als auch der Unterseite speichern kann.
Eine Nachricht, die in einer Internet-Newsgroup veröffentlicht wird. ® siehe auch Newsgroup. ® auch genannt POST.
Ein Übertragungskabel mit Ladespulen, die ungefähr 1,5 km voneinander entfernt sind und die Amplitudenverzerrung in einem Signal reduzieren, indem der Verbindung Induktanz (Widerstand gegen Änderungen im aktuellen Fluß) hinzugefügt wird. Belastete Verbindungen minimieren die Verzerrung innerhalb des Frequenzbereichs, der von den Ladespulen beeinflußt wird. Die Spulen reduzieren jedoch auch die Bandbreite, die für die Übertragung verfügbar ist.
Ein Test der funktionalen Grenzwerte eines Software- oder Hardwaresystems, bei dem das System extremen Bedingungen ausgesetzt wird, um z.B. das Verhalten bei maximalem Datenaufkommen oder extremen Temperaturen zu testen.
® siehe Cluster.
Das Maß für die auf eine Oberfläche einfallende Lichtenergie. Auch der von einer Lichtquelle ausgehende Lichtstrom.
Außerdem ein Maß für die Leuchtintensität, das für Geräte, z.B. Fernsehgeräte und Computermonitore, verwendet wird. Die Beleuchtungsstärke wird z.B. in der Einheit Watt pro Quadratmeter angegeben. ® Vgl. Leuchtdichte.
Eine Satzmaschine, die reprofähige Texte und Grafiken von Computer-Dateien direkt auf Papier oder Film übertragen kann. Belichter drucken im allgemeinen mit einer hohen Auflösung (über 1000 dpi) und sind in der Regel PostScript-kompatibel.
Eine wahlfreie Taste auf der Computertastatur. Einige Programme fordern den Benutzer auf, »eine beliebige Taste« zu drücken, um fortzusetzen (in englischsprachigen Programmen »press any key to continue«). Es kann dabei irgendeine Taste gedrückt werden (Buchstabentaste, Zifferntaste usw.), nur bestimmte Sondertasten wie die Umschalttaste oder Alt-Taste funktionieren im allgemeinen nicht.
Eine Reihe von Standards zur Datenübertragung, die von der Firma AT&T während der späten 70er und frühen 80er Jahre entwickelt wurden. Durch ihre breite Akzeptanz in Nordamerika wurden sie zu De-facto-Standards für Modemhersteller. Der inzwischen weitgehend veraltete Standard Bell 103 regelt die Übertragung bei 300 Bit pro Sekunde (bps) für asynchrone Vollduplex-Übertragungen über Telefon-Wählleitungen. Als Modulationsverfahren kommt FSK (frequency-shift keying) zum Einsatz. Bell 212A regelt den Modembetrieb bei 1.200 bps und verwendet im Unterschied zu Bell 103 das Modulationsverfahren PSK (phase-shift keying). Mittlerweile haben sich die internationalen CCITT-Empfehlungen als Schrittmacher bei der Standardisierung durchgesetzt; die Bell-Standards besitzen nur noch bei Übertragungsgeschwindigkeiten von 1.200 bps und weniger eine gewisse Bedeutung. ® siehe auch CCITT V series, FSK, PSK.
Ein Modem, das die Bell-Kommunikationsstandards einhält. ® siehe auch Bell-Kommunikationsstandards.
In CAD-Anwendungen ein Werkzeug, mit dem sich die Abmessungen und räumlichen Beziehungen der Elemente in einem modellierten Objekt festlegen und möglicherweise steuern lassen, z.B. die Verwendung von Linien, Pfeilen und Text (d.h. Maßzahlen) zur Kennzeichnung von Länge, Höhe, Dicke von Wänden in einem modellierten Zimmer oder Haus. ® siehe auch CAD.
Ein Begriff der HTML-Terminologie. Ein Tag innerhalb eines Dokuments, das als Ziel für einen Hyperlink dient. Benannte Anker ermöglichen eine Verknüpfung zu einer bestimmten Position innerhalb eines Dokuments. ® siehe auch HTML, Hyperlink. ® auch genannt benanntes Ziel.
® siehe benannter Anker.
Zu deutsch »Maßstab«. Ein Test, der zur Messung der Leistungsfähigkeit von Hardware und Software verwendet wird. Bei Hardware-Benchmarks kommen Programme zum Einsatz, die die Fähigkeiten von bestimmten Hardwarekomponenten feststellen
Das Messen der Leistungsfähigkeit von Hardware oder Software.
® siehe programmierbare Funktionstaste, Tastaturerweiterung.
Ein Datentyp, der in einem Programm festgelegt wird. Benutzerdefinierte Datentypen sind normalerweise Kombinationen der in der jeweiligen Programmiersprache definierten Datentypen und werden häufig für die Erstellung von Datenstrukturen verwendet. ® siehe auch Datenstruktur, Datentyp.
Eine Personengruppe, die sich aufgrund eines gemeinsamen Interesses am gleichen Computersystem oder Softwareprodukt zusammengeschlossen hat. Benutzergruppen, darunter große und einflußreiche Organisationen, unterstützen Neueinsteiger und bieten ihren Mitgliedern ein Forum zum Austausch von Ideen und Informationen.
Auf einem Sicherheits- oder Mehrbenutzersystem eine Einrichtung, die einer Einzelperson den Zugriff auf ein System und seine Ressourcen ermöglicht. Ein Benutzerkonto wird im allgemeinen durch den Systemverwalter eingerichtet und enthält Angaben über den Benutzer (wie Kennwort, Rechte und Befugnisse). ® siehe auch anmelden, Benutzerprofil, gruppieren.
Der Name, unter dem eine Person in einem Kommunikationsnetzwerk registriert und adressierbar ist. ® siehe auch Alias.
Außerdem der Name, durch den sich der Benutzer eines Computersystems oder eines Netzwerks ausweist. Während des Anmeldungsvorgangs muß der Benutzer den Benutzernamen und das richtige Paßwort eingeben. Ist das System bzw. Netzwerk mit dem Internet verbunden, entspricht der Benutzername in der Regel dem ganz links stehenden Teil der E-Mail-Adresse des Benutzers. ® siehe auch anmelden, E-Mail-Adresse.
Bestandteil eines Betriebssystems oder einer Software, die es dem Benutzer ermöglicht, mit dem Computer in Wechselwirkung zu treten. Meist wird mit einer Benutzeroberfläche eine grafische Darstellung (»grafische Benutzeroberfläche«) assoziiert, bei der die Kommunikation vor allem über Symbole, Fenster und andere grafische Elemente erfolgt.
Etwas weiter gefaßt stellt jede Einrichtung, die der Kommunikation mit dem Benutzer dient
® siehe grafische Benutzeroberfläche.
® siehe Toolbox.
Ein computerbasierender Datensatz, der über einen autorisierten Benutzer eines Mehrbenutzersystems verwaltet wird. Ein Benutzerprofil wird hauptsächlich aus Gründen der Sicherheit benötigt und kann Informationen wie persönliche Zugriffsbeschränkungen, Standort der Mailbox, Terminalart usw. enthalten. ® siehe auch Benutzerkonto.
Die Betriebsart eines Motorola 680x0-Mikroprozessors mit der niedrigsten Bevorrechtigung. Es handelt sich um die Betriebsart, in der die Anwendungsprogramme ausgeführt werden. ® siehe auch 68000. ® Vgl. Supervisor-Status.
Die in Hardware oder Software integrierten Merkmale, die im Sinne von »leicht zu erlernen und einfach anzuwenden« die Bedienung und den Einsatz von Computern oder Computerprogrammen erleichtern sollen. Die Benutzerfreundlichkeit wird von den meisten Herstellern besonders hervorgehoben und ist bei den meisten Benutzern gefragt.
Von einem Internet-Service-Provider oder einem Online-Dienst verbreitete Vorschriften, die angeben, welche Aktivitäten vom Benutzer durchgeführt werden dürfen und welche dagegen zu unterlassen sind, wenn dieser mit dem Netz verbunden ist. Beispielsweise verbieten einige Provider ihren Teilnehmern, das Netz für kommerzielle Zwecke zu nutzen. ® siehe auch Internet Service-Provider, Online-Dienst.
Abkürzung für »Be operating system«. Ein objektorientiertes Betriebssystem der Firma Be, das ursprünglich für BeBox- und Power-Macintosh-Systeme konzipiert wurde. BeOS unterstützt symmetrischen Mehrprozessorbetrieb, Multitasking und Protected Memory. Es besitzt außerdem besondere Funktionen für die Bereiche Multimedia-Animation und Datenkommunikation. ® siehe auch BeBox, Multitasking, Protected Mode, Symmetric Multiprocessing.
Das Durchführen von mathematischen und anderen verarbeitenden Operationen.
Etwas allgemeiner auch das Einsetzen eines Computers oder das Ausführen von Arbeiten durch den Computer.
Eine Relation, die als Ergebnis einer oder mehrerer Operationen der relationalen Algebra auf andere Relationen erzeugt wurde. ® siehe auch Ansicht, relationale Algebra.
In einem Tabellenblatt ein Block von Zellen, die für eine gleichartige Bearbeitung ausgewählt wurden. Ein Zellbereich kann sich über eine Zeile, eine Spalte oder eine Kombination aus beiden erstrecken. Dabei müssen alle Zellen des Bereichs zusammenhängend sein, d.h. aneinander angrenzen. Mit Hilfe von Bereichen kann der Benutzer mehrere Zellen mit einem einzelnen Befehl beeinflussen
Im weiteren Sinne die Spanne zwischen festgelegten Maximal- und Minimalwerten. Bereichsüberprüfung ist eine wichtige Methode, um die in eine Anwendung eingegebenen Daten auf Gültigkeit zu prüfen.
Bezeichnet in der Computergrafik das Ausfüllen eines definierten Bereichs auf dem Bildschirm durch eine Farbe, ein Muster oder ein anderes ausgewähltes Attribut. ® siehe auch Region.
Im Bereich des Informations-Managements die Untersuchung einer Gruppe von Dokumenten, um diejenigen Dokumente zu ermitteln, die sich auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Kategorie beziehen.
In der Programmierung eine Überprüfung der oberen und unteren Schranken eines Wertes, um zu bestimmen, ob der Wert im zulässigen Intervall liegt. ® siehe auch Grenzprüfung.
Bezeichnet die Zeit, während der ein Gerät zwar in Betrieb ist, aber keine eigentlichen Operationen ausführt.
In diesem Sinne bezieht man sich auch auf den Zustand eines Geräts, das auf einen Befehl wartet, um mit der Arbeit zu beginnen.
Der Zustand, bei dem ein Gerät zwar in Betrieb ist, aber nicht verwendet wird.
Die Präsentation von Informationen über ein gegebenes Thema
Ein Anwendungstyp, der häufig Bestandteil eines Datenbank-Managementprogramms ist und der anhand eines durch den Benutzer erstellten Berichtsformulars den Ausdruck für den Inhalt einer Datenbank samt Layout erzeugt. Ein Berichtsgenerator wird zur Auswahl spezifischer Datensatzfelder oder Bereiche von Datensätzen verwendet, um die Ausgabe ansprechend zu gestalten und Details wie Überschriften, lebende Kolumnentitel, Seitenzahlen und Schriftarten festzulegen.
Ein Wechselplattensystem für Personal Computer, das Daten permanent speichert und eine hohe Speicherkapazität aufweist. Die Wechselplatten sind in speziellen Kassetten untergebracht, die in das Laufwerk geschoben werden. Das System wurde nach dem Physiker Daniel Bernoulli benannt, der im 18. Jahrhundert lebte und als erster das Prinzip der aerodynamischen Hubkraft nachwies. Dieses Prinzip kommt auch bei der Bernoulli-Box zum Einsatz. Dabei wird die flexible, in der Kassette befindliche Magnetscheibe auf eine hohe Rotationsgeschwindigkeit gebracht, wodurch diese nach oben gedrückt und damit in die Nähe des darüber befindlichen Schreib-Lese-Kopfes gebracht wird. ® siehe auch Schreib-Lese-Kopf.
Ein mathematisches Verfahren, das auf den Bernoulli-Versuch zurückgreift
In der Statistik eine Folge von n unabhängigen und identischen Versuchen eines Zufallsexperiments, bei dem jeder Versuch eines von zwei möglichen Ergebnissen hat. ® siehe auch Bernoulli-Prozeß, Binominalverteilung.
® siehe Binominalverteilung.
® siehe Touchscreen.
® siehe Touchpad.
Ein Gerät, das die Geschwindigkeit eines oder mehrerer Teilsysteme beschleunigt oder andere Merkmale verbessert, um die Gesamtleistung des Systems zu erhöhen. ® siehe auch Beschleunigerkarte, Windows-Beschleuniger.
Eine Platine, die den Hauptprozessor des Computers durch einen schnelleren ersetzt oder in der Arbeit unterstützt, um die Gesamtleistung des Systems zu verbessern. ® siehe auch Erweiterungskarte, Grafikbeschleuniger.
® siehe Windows-Beschleuniger.
Markierungslinien an den Seitenecken eines Druckbogens oder eines Grafikausdrucks. Sie dienen in diesem Zusammenhang zur Kennzeichnung, an welcher Position das Papier geschnitten werden muß, um das endgültige Dokument herzustellen. ® siehe auch Paßkreuze.
® siehe auch freistellen.Ein Ausdruck, mit dem ein Produkt charakterisiert wird, das das beste Produkt in einer bestimmten Kategorie von Produkten darstellt.
Einstecken von Chips in die Sockel einer Leiterplatte.
Eigenschaft einer Software oder Hardware, die sich im zweiten Entwicklungsstadium befindet, also eine Betaversion darstellt. ® Vgl. Alpha.
Ein Test einer Software, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet. Der Betatest wird von Personen durchgeführt, die bereits mit der Software arbeiten. Beim Betatest wird das Softwareprodukt an potentielle Kunden und einflußreiche Endanwender verteilt, die als »Betatester« bezeichnet werden und die Funktionalität testen sowie Fehler (Bugs) in bezug auf die Betriebssicherheit und Gebrauchsfähigkeit dokumentieren. Der Betatest stellt gewöhnlich einen der letzten Schritte dar, den ein Software-Entwickler durchführen läßt, bevor das Produkt auf den Markt kommt. Wenn allerdings der Betatest zeigt, daß der Einsatz der Software zu Problemen führt oder die Software außergewöhnlich viele Fehler enthält, muß der Entwickler nach der Überarbeitung des Programms in der Regel eine weitere Betatest-Phase einleiten, bevor das Produkt veröffentlicht wird.
Eine Person oder eine Organisation, die Software testet, bevor diese für die Öffentlichkeit freigegeben wird. Der Softwarehersteller wählt die Betatester in der Regel aus einem Pool von bestehenden Kunden und freiwillig gemeldeten Benutzern aus. Die meisten Betatester werden für ihre Arbeit nicht bezahlt; trotzdem ist der Test für viele Betatester lukrativ, da sie auf diese Weise vor der Marktveröffentlichung einen ersten Blick auf eine Software werfen können und häufig nach der Veröffentlichung des Produkts ein Freiexemplar erhalten.
Ein neues oder überarbeitetes Software- bzw. Hardwareprodukt, das sich im zweiten Entwicklungsstadium befindet und jetzt an Benutzer verteilt wird, die das Produkt einem Test unterziehen (Betatest). ® siehe auch Betatest.
Abkürzung: OS, BS. Die Software, die die Belegung und die Verwendung von Hardwareressourcen, z.B. Arbeitsspeicher, Prozessorzeit, Datenträgerplatz und Peripheriegeräten, steuert. Das Betriebssystem stellt das Fundament dar, auf dem die Anwendungen aufgebaut sind. Zu den bekanntesten Betriebssystemen gehören Windows 95, Windows NT, Mac OS und UNIX. ® auch genannt Executive.
® siehe DOS.
® siehe objektorientiertes Betriebssystem.
Die absolute oder prozentuale Zeitspanne, während deren ein Computersystem oder die angeschlossene Hardware funktionsfähig und betriebsbereit ist. ® Vgl. Ausfallzeit.
® siehe tween.
In der Regel jede Textzeichenfolge, die als Kennzeichnung, z.B. der Name einer Prozedur oder eine Variable in einem Programm, verwendet wird. Ein Bezeichner ist außerdem der Name, der einer Festplatte oder einem Floppy-Laufwerk zugewiesen wurde. ® Vgl. Deskriptor.
Eine Kurve, deren Verlauf mathematisch berechnet wird, um einzelne Punkte zu glatten Freihandkurven sowie Oberflächen zu verbinden, wie sie für die Verwendung in Illustrationsprogrammen und CAD-Modellen benötigt werden. Bézier-Kurven kommen mit nur wenigen Punkten aus, um eine große Anzahl an Formen zu erzeugen, woraus ihre Überlegenheit gegenüber anderen mathematischen Methoden in bezug auf den Grad der Annäherung an eine vorgegebene Figur resultiert. ® siehe auch CAD.

Bézier-Kurve
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Bulgarien angibt.
® siehe Border Gateway Protocol.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Bahrain angibt.
In der Programmierung versteht man unter »Bibliothek« eine Sammlung von Routinen, die in einer Datei gespeichert sind. Jeder Befehlssatz kann sich über einen Namen ansprechen lassen und führt jeweils eine andere Aufgabe aus.
Mit »Bibliothek« bezeichnet man im herkömmlichen Sinne eine Sammlung von Programmen oder Datendateien.
® siehe dynamische Bibliothek.
In der Programmierung eine Routine, die in einer Sammlung von Routinen (einer Bibliothek) gespeichert ist und sich durch jedes Programm nutzen läßt, das einen Verweis auf die Bibliothek herstellen kann. ® siehe auch Bibliothek, Funktionsbibliothek.
Eigenschaft, die angibt, daß ein Gerät in beiden Richtungen arbeitet. Ein bidirektionaler Drucker kann von links nach rechts und von rechts nach links drucken; ein bidirektionaler Bus ist in der Lage, Signale zwischen zwei Geräten in beiden Richtungen zu übertragen.
Die Fähigkeit eines Anschlagdruckers oder Tintenstrahldruckers, von links nach rechts und von rechts nach links drucken zu können. Der bidirektionale Druck erhöht die Druckgeschwindigkeit wesentlich, da die Leerlaufbewegung des Druckkopfes zurück an den Zeilenanfang wegfällt. Allerdings kann ein bidirektionaler Druck zu Lasten der Druckqualität gehen.
Eine parallele Schnittstelle, die zwischen einem Gerät und einem Computer in beiden Richtungen Daten übertragen kann.
Eigenschaft eines Prozessors oder eines anderen Chips, der wahlweise im Big-endian- oder Little-endian-Modus arbeiten kann. Über eine derartige Fähigkeit verfügt z.B. der Prozessor PowerPC, der entweder im Little-endian-Modus (für das Betriebssystem Windows NT) oder im Big-endian-Modus (für das Betriebssystem Mac OS/PPC) betrieben werden kann. ® siehe auch big endian, Little-Endian, PowerPC.
Wörtlich übersetzt »der große Blaue«. Ein Slangbegriff, mit dem die Firma »IBM« (International Business Machines) alternativ bezeichnet wird. Der Name kommt von der Identifikationsfarbe, die sich IBM auserkoren hat: Die Farbe Blau wurde auf den frühen IBM-Großrechnern verwendet und findet sich noch heute im Firmenlogo.
Eine Speichermethode, bei der das höchstwertige Byte einer Zahl an erster Stelle erscheint. Beispielsweise wird der Wert A02B im Big-Endian-Format als Folge A0 2B im Speicher abgelegt, bei der gegensätzlichen Methode