® siehe Schreibtischzubehör.
® siehe Digital-Analog-Wandler.
Ein Programm, das bei UNIX-Systemen verwendet wird. Ein Dämon führt eine Utility-Funktion (zur Verwaltung oder Koordinierung) aus, die nicht vom Benutzer aufgerufen wird. Dieses Programm läuft im Hintergrund ab und wird nur bei Bedarf aktiviert. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein Fehler korrigiert wird, der von einem anderen Programm nicht korrigiert werden kann.
Die Abschwächung eines übertragenen Signals mit zunehmender Entfernung vom Entstehungsort, z.B. die Verzerrung eines digitalen Signals oder die Verringerung der Amplitude eines analogen Signals. Die Dämpfung wird gewöhnlich in Dezibel gemessen. Auch wenn die Dämpfung meist ein unerwünschter Effekt ist, wird sie in der Praxis auch häufig bewußt herbeigeführt. Beispielsweise wird in bestimmten Fällen die Signalstärke reduziert, um eine Überbelastung von elektronischen Bauteilen zu vermeiden. Auch der Lautstärkeregler eines Radioapparates stellt eine Dämpfungseinrichtung dar.
»Dämpfung« bezeichnet außerdem eine Technik, die den »Überschuß« in einem Stromkreis oder einem Gerät kompensiert bzw. abschwächt.
Ein Satz von Geräten, die in einer Art Reihenschaltung miteinander verbunden sind. Zur Vermeidung von Konflikten bei der Nutzung des Kanals (Bus), an den alle Geräte letztendlich angeschlossen sind, wird jedem Gerät eine unterschiedliche Priorität zugewiesen, oder
® siehe Directory Access Protocol.
Nicht verwendete Kapazität bei faseroptischen Kommunikationstechniken.
® siehe Darlington-Schaltung.
Manchmal auch Darlington-Pärchen genannt. Eine Verstärkerschaltung aus zwei Transistoren, die häufig im selben Gehäuse untergebracht sind. Die Kollektoren beider Transistoren sind miteinander verbunden, und der Emitter des ersten Transistors ist auf der Basis des zweiten geführt. Mit Darlington-Schaltungen wird eine sehr hohe Stromverstärkung erreicht. ® auch genannt Darlington-Paar.
Abkürzung für Defense Advanced Research Projects Agency NETwork. ® siehe ARPANET.
Eine Eigenschaft, die einem auf dem Bildschirm angezeigten Zeichen oder Bild zugeordnet ist. Zu den Darstellungsattributen gehören Merkmale, beispielsweise Farbe, Intensität und Blinken. Der Benutzer kann die Darstellungsattribute einstellen, wenn in der jeweiligen Anwendung die Farbe und andere Bildschirmelemente geändert werden können.
® siehe grafische Primitive.
® siehe Entität.® siehe Display.
Die sechste Schicht des OSI-Sieben-Schichten-Modells für die Standardisierung der Kommunikation zwischen Computern. Die Darstellungsschicht ist verantwortlich für die Aufbereitung (Formatierung) der Informationen, damit diese angezeigt oder gedruckt werden können. Zu dieser Aufgabe gehören im allgemeinen die Interpretation von darstellungsbezogenen Codes (z.B. Tabulatorzeichen), aber auch die Konvertierung von Verschlüsselungs- und anderen Code-Zeichen sowie die Übersetzung unterschiedlicher Zeichensätze. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.
Abkürzung für Direct Access Storage Device, zu deutsch »Gerät für den direkten Speicherzugriff«. Ein Datenspeichergerät, bei dem man direkt auf Informationen zugreifen kann, anstatt sich über alle Speicherbereiche sequentiell bis zum gewünschten Element durcharbeiten zu müssen. Während es sich bei einem Diskettenlaufwerk um eine DASD-Einheit handelt, ist das beim Magnetbandgerät nicht der Fall, da hier die Daten als lineare Blöcke gespeichert werden. ® siehe auch direkter Zugriff. ® Vgl. sequentieller Zugriff.
Eine allgemeine Dateinamenerweiterung für eine Datendatei.
® siehe Digital Audio Tape, dynamische Adreßumsetzung.
® siehe DCD.
Abkürzung für Data Communications. ® siehe Kommunikation.
® siehe DES.
Ein Informationspaket (Einheit) und damit verknüpfte Zustellinformationen, z.B. Zieladresse, das über ein Paketvermittlungs-Netzwerk weitergeleitet wird. ® siehe auch Paketvermittlung.
Eine kleinere Version eines Data Warehouse, das darauf zugeschnitten ist, einer Zielgruppe bestimmte Informationen zur Verfügung zu stellen. ® siehe auch Data Warehouse.
® siehe DPMA.
® siehe DSR.
® siehe DTR.
Eine in der Regel sehr große Datenbank, die auf alle Daten einer Firma zugreifen kann. Das Warehouse kann auf verschiedene Computer verteilt sein und unter Umständen verschiedene Datenbanken und Daten von zahlreichen Quellen in unterschiedlichen Formaten enthalten. Der Zugriff auf das Warehouse ist für den Benutzer über einfache Befehle zugänglich, mit denen alle Daten abgerufen und analysiert werden können. Das Data Warehouse enthält außerdem Daten über die interne Struktur, über den Speicherort der Daten sowie über die entsprechenden Verbindungen zwischen den Daten. Data Warehouses werden häufig als Entscheidungshilfe innerhalb einer Organisation eingesetzt und ermöglichen es Unternehmen, die Daten zu verwalten, Aktualisierungen zu koordinieren sowie die Beziehungen zwischen den Informationen aus verschiedenen Teilen der Organisation zu überblicken. ® siehe auch Datenbank, Entscheidungshilfe-System, Server, transparent.
Eine vollständige, benannte Sammlung von Informationen, z.B. ein Programm, ein von einem Programm verwendeter Satz von Daten oder ein vom Benutzer erstelltes Dokument. Eine Datei ist eine grundlegende Einheit der Speicherung, die einem Computer die Unterscheidung einzelner Sätze von Informationen ermöglicht. Man kann sich eine Datei als Bindemittel vorstellen, die ein Konglomerat aus Befehlen, Zahlen, Wörtern oder Bildern zu einer kohärenten Einheit zusammenfaßt, die ein Benutzer abfragen, ändern, löschen, speichern oder an ein Ausgabegerät senden kann.
® siehe Block Gap.
® siehe aktive Datei.
Im weiteren Sinn das erste Zeichen einer Datei.
Im engeren Sinn ein Code (Abkürzung: BOF), den ein Programm vor das erste Byte einer Datei schreibt und den das Betriebssystem eines Computers auswertet, um die Positionen innerhalb einer Datei relativ zum ersten Byte (Zeichen) verfolgen zu können.
Der Dateianfang ist auch die Startposition einer Datei auf einem Datenträger relativ zur ersten Speicherposition des Datenträgers. Der Dateianfang geht aus dem Datenverzeichnis oder -katalog hervor. ® Vgl. Dateiende-Zeichen.
Ein Zeichen, mit dem ein Programm den Anfang einer Datei kennzeichnet
Häufig als »filespec« abgekürzt. Der Pfad zu einer Datei ausgehend vom Diskettenlaufwerk über eine Kette von Verzeichnisdateien bis zum Dateinamen, der zur Lokalisierung einer bestimmten Datei dient.
Einer Datei zugeordnetes Kennzeichen, das deren Verwendung beschreibt und regelt, z.B. versteckt, System, schreibgeschützt (read-only), Archiv usw. Im Betriebssystem MS-DOS werden diese Informationen als Teil des Verzeichniseintrags der Datei gespeichert.
Das Übertragen von Datendateien von einem Speicherort an die Maschine, die die Daten benötigt.
Eine Routine, die das Erstellen, das Öffnen, den Zugriff und das Schließen von Dateien unterstützt. Die meisten Hochsprachen verfügen über integrierte Dateibearbeitungsroutinen, die jedoch meist vom Programmierer durch intelligentere oder komplexere Routinen in einer Anwendung ersetzt oder erweitert werden.
Abgekürzt EOF. Von einem Programm nach dem letzten Byte einer Datei angefügter Code, um dem Betriebssystem eines Computers anzuzeigen, daß keine weiteren Daten folgen. Das EOF-Zeichen wird im ASCII-Zeichensatz durch den dezimalen Wert 26 (hexadezimal 1A) oder das Steuerzeichen Control-Z dargestellt.
® siehe öffentliche Dateien.
® siehe querverbundene Dateien.
® siehe Erweiterung.
Die Struktur einer Datei, die die Art und Weise ihrer Speicherung sowie die Ausgabe auf dem Bildschirm oder beim Drucken festlegt. Das Format kann recht einfach und allgemein gehalten sein, wie bei den Dateien, die als »reiner« ASCII-Text gespeichert sind. Das Format kann aber auch kompliziert sein und bestimmte Arten von Steueranweisungen und Codes enthalten, die von Programmen, Druckern oder anderen Geräten verwendet werden. Zu den Beispielen gehören RTF (Rich Text Format), DCA (Document Content Architecture), PICT, DIF (Data Interchange Format), DXF, TIFF (Tagged Image File Format) und EPSF (Encapsulated PostScript Format).
® siehe natives Dateiformat.
® siehe Rich-Text-Format.
Die Aufteilung von Dateien in kleinere, getrennte Abschnitte zur Speicherung auf einem Datenträger. Dieser Zustand ergibt sich naturgemäß aus der Vergrößerung der Dateien und deren Speicherung auf einer bereits (zum Teil) gefüllten Diskette, auf der für die fortlaufende Ablage der vollständigen Datei nicht mehr genügend freie Blöcke vorhanden sind. Die Dateifragmentierung stellt kein Integritätsproblem dar. Allerdings verlangsamen sich die Lese- und Schreibzugriffe, wenn der Datenträger sehr voll ist und der Speicher schlecht fragmentiert ist. Software-Produkte sind für die Neuverteilung (Optimierung) der gespeicherten Dateien verfügbar, um die Fragmentierung zu reduzieren.
Bei einer Datenbank spricht man von »Dateifragmentierung«, wenn Datensätze durch häufiges Hinzufügen oder Löschen von Datensätzen mit der Zeit nicht mehr in der optimalen Zugriffsreihenfolge gespeichert sind. Die meisten Datenbanksysteme verfügen über entsprechende Dienstprogramme, mit denen sich die Datensatzfolge reorganisieren läßt, um die Effizienz des Zugriffs zu verbessern und den von gelöschten Datensätzen belegten freien Platz zusammenzufassen.
® siehe geöffnete Datei.
® siehe geschlossene Datei.
® siehe gesperrte Datei.
Die gewöhnlich in Byte angegebene Länge einer Datei. Praktisch weist eine Computerdatei, die auf einem Datenträger gespeichert ist, zwei Dateigrößen auf
® siehe invertierte Liste.
In MS-DOS, OS/2 und Windows ein »Token« (Nummer), den das System für die Bezeichnung oder Bezugnahme auf eine offene Datei oder manchmal auch für ein Gerät verwendet.
® siehe kommagetrennte Datei.
® siehe komprimierte Datei.
Eine Methode zur Reduzierung der Dateigröße für die Übertragung oder Speicherung. ® siehe auch Datenkomprimierung.
Die Umwandlung der Daten in einer Datei aus einem Format in ein anderes, ohne dabei den Dateninhalt zu verändern, z.B. die Konvertierung einer Datei aus einem Format der Textverarbeitung in ein äquivalentes ASCII-Format.
® siehe Kopf.
® siehe lineare Datei.
® siehe logische Datei.
Modul eines Betriebssystems oder einer Umgebung, das die physische Anordnung einer Gruppe von Programmdateien und den Zugriff darauf steuert.
Eine Bezeichnung aus Buchstaben, Ziffern und zulässigen Symbolen, die einer Datei zugewiesen wird, um sie von allen anderen Dateien in einem bestimmten Verzeichnis auf dem Datenträger zu unterscheiden. Der Computerbenutzer verwendet den Dateinamen praktisch als »Handle«, um Informationsblöcke zu speichern und anzufordern. Sowohl Programme als auch Daten verfügen über einen Dateinamen, der häufig durch eine Erweiterung zur näheren Kennzeichnung von Typ oder Zweck der Datei ergänzt wird. Die Namenskonventionen, z.B. die maximale Länge und die zulässigen Zeichen eines Dateinamens, sind von Betriebssystem zu Betriebssystem unterschiedlich. ® siehe auch Pfad, Verzeichnis.
® siehe Erweiterung.
® siehe lange Dateinamen.
® siehe gemeinsame Dateinutzung.
Die Beschreibung einer Datei oder einer Gruppe von Dateien, die für bestimmte Aufgaben als Einheit behandelt werden. Dazu gehört die Dateianordnung und der Standort der betreffenden Dateien.
Ein Verfahren oder ein Gerät zum Schutz der Existenz und Integrität einer Datei. Die Methoden des Dateischutzes reichen vom Einrichten von schreibgeschütztem Zugriff und Zuweisen von Kennwörtern bis zum Verschließen der Schreibschutzkerbe auf einer Diskette und dem Aufbewahren von Disketten mit empfindlichen Daten.
® siehe selbstentpackende Datei.
Ein Datei-Speichergerät in einem lokalen Netzwerk, das allen Netzteilnehmern zugänglich ist. Im Gegensatz zu einem Disk-Server, der sich dem Benutzer als entferntes Diskettenlaufwerk darstellt, handelt es sich bei einem Datei-Server um ein intelligentes Gerät, das neben der Speicherung auch die Verwaltung der Dateien realisiert und die Aktivitäten der Netzwerkbenutzer in bezug auf die Anforderung und Manipulierung der Dateien koordiniert. Zur Bewältigung der
® siehe Sicherungskopie.
Ein Dokument, das die Organisation der Daten innerhalb einer Datei beschreibt.
Abgekürzt FCB. Ein kleiner Speicherblock, der durch das Betriebssystem eines Computers für die Aufnahme von Informationen über eine geöffnete Datei zugewiesen wird. Ein Dateisteuerblock enthält typischerweise Informationen, z.B. die Kennung einer Datei, deren Standort auf dem Datenträger und einen Zeiger auf die aktuelle (oder letzte) vom Benutzer angesprochene Position in der Datei.
® siehe streamorientierte Datei.
Bei der Speicherung von Daten die Organisation der Datensätze innerhalb einer Datei. Häufig sind Beschreibungen der Datensatzstruktur ebenfalls Bestandteil der Dateistruktur.
In einem Betriebssystem die Gesamtstruktur, auf deren Grundlage Dateien benannt, gespeichert und organisiert werden. Ein Dateisystem besteht aus Dateien, Verzeichnissen sowie den für die Lokalisierung bzw. den Zugriff auf diese Elemente erforderlichen Informationen. Der Begriff Dateisystem kann sich auch auf den Teil eines Betriebssystems beziehen, das die von einem Anwendungsprogramm angeforderten Dateioperationen in maschinennahe, sektororientierte Tasks übersetzt, die von den Treibern zur Steuerung der Diskettenlaufwerke verstanden werden. ® siehe auch Treiber.
® siehe hierarchisches Dateisystem.
® siehe lineares Dateisystem.
® siehe verteiltes Dateisystem.
® siehe temporäre Datei.
Die Kennzeichnung der funktionellen oder strukturellen Charakteristika einer Datei. Der Typ einer Datei läßt sich oft bereits anhand des Dateinamens erkennen
® siehe übersetzte Datei.
® siehe binäre Dateiübertragung.
® siehe versteckte Datei.
Eine Person bzw. ein Prozeß mit der Aufgabe, eine Sammlung von Daten zu verwalten, zu archivieren, Kopien anzufertigen und den Zugriff auf diese Daten zu unterstützen.
Allgemein das Verändern von Informationen in einer Datei, das Ändern der Steuerinformationen oder der Struktur einer Datei oder das Kopieren oder Archivieren von Dateien. Beispiele für Arbeiten zur Dateiwartung sind die Eingabe von Daten durch einen Bediener über ein Terminal, die Übernahme der Daten aus dem Terminal und deren Aufzeichnung in einer Datendatei durch ein Programm und die von einem Datenbank-Administrator mit Hilfe eines Dienstprogramms vorgenommene Formatänderung einer Datenbank.
Die Rekonstruktion verlorengegangener oder unlesbarer Dateien auf einem Datenträger. Dateien können z.B. verlorengehen, wenn man sie unbeabsichtigt löscht, wenn auf dem Datenträger untergebrachte Informationen zum Speicherort unlesbar sind oder wenn der Datenträger selbst beschädigt wird. Für die Dateiwiederherstellung existieren spezielle Hilsprogramme, mit denen man die auf der Diskette befindlichen Verzeichnisinformationen zu den einzelnen Speicherstellen gelöschter Dateien ggf. wieder aufbauen kann. Da bei einem Löschvorgang der Platz auf der Diskette zwar freigegeben ist, die Daten aber weiterhin vorhanden sind, lassen sich noch nicht überschriebene Daten wiederherstellen. Im Fall der Beschädigung von Dateien oder Datenträgern lesen die Wiederherstellungsprogramme sämtliche noch »greifbare« Rohdaten und speichern diese auf einem neuen Datenträger oder in einer neuen Datei im ASCII-Code oder in numerischer (binärer oder hexadezimaler) Form. In einigen Fällen können rekonstruierte Dateien allerdings unzumutbar viele nichtzugehörige oder vermischte Informationen enthalten, daß sie nicht gelesen werden können. Der beste Weg zur Wiederherstellung einer Datei führt über das Zurücklesen von einer Sicherungskopie.
Von einigen Betriebssystemen geführte Tabelle oder Liste zum Verwalten von Speicherplatz, die für die Speicherung von Dateien verwendet wird. Die auf einer Diskette gespeicherten Dateien liegen nicht als nahtlose, zusammenhängende Folgen von Text oder Zahlen vor, sondern werden als Gruppen mit einer festen Anzahl von Byte (Zeichen) je nach vorhandenem Platz abgelegt. Eine einzelne Datei kann demzufolge stückweise über viele Speicherbereiche »zerstreut« sein. Die Dateizuordnungstabelle stellt eine »Karte« aller verfügbaren Speicherstellen auf einer Diskette dar, so daß beschädigte und damit nicht mehr verwendbare Segmente markiert sind und Teile einer Datei gesucht und wieder zusammengesetzt werden können. Im Betriebssystem MS-DOS bezeichnet man eine Dateizuordnungstabelle häufig als FAT. ® siehe auch FAT-Dateisystem.
Plural des lateinischen Datum, d.h. ein Informationselement. Der Begriff Daten wird in der Praxis häufig sowohl im Singular als auch im Plural verwendet. ® Vgl. Information.
Strukturinformationen über Daten, die ihren Kontext und ihre Bedeutung beschreiben.
® siehe DDE.
® siehe EDI.
Ein Format, das aus ASCII-Codes besteht. In diesem Format können Datenbanken, Tabellen und vergleichbare Dokumente strukturiert werden, um die Nutzung und Übertragung bezüglich anderer Programme zu erleichtern. ® siehe auch ascii.
Das vorhandene Internet und die dazugehörige allgemeine Infrastruktur. Dazu gehören private Netzwerke, Online-Dienste usw. ® siehe National Information Infrastructure. ® auch genannt Information Superhighway.
Im weiteren Sinn jede wesentliche Datensammlung.
Im engeren Sinn eine Datei, die aus Datensätzen besteht, die jeweils aus Feldern aufgebaut ist. Zu einer Datenbank gehören weiterhin Operationen zum Suchen, Sortieren, Bilden neuer Kombinationen und andere Funktionen.
Abgekürzt DBA. Ein Person oder eine Personengruppe, die für die Verwaltung einer Datenbank zuständig ist. Zu den typischen Aufgaben eines Datenbank-Administrators zählen die Bestimmung des Informationsgehalt einer Datenbank, die Festlegung der internen Speicherstruktur und die Zugriffsstrategie für die Datenbank, die Definition von Datensicherheit und Integrität sowie die Überwachung der Datenbankleistung. ® auch genannt Datenbank-Manager.
Ein Person, die die erforderlichen analytischen Funktionen für die Konstruktion und/oder die Wartung von datenbankorientierten Anwendungen bereitstellt.
Ein Datenbank-Server, der nur Datenbankfunktionen ausführt.
Eine Person, die die Entwurfs- und Implementierungs-Funktionen entwickelt, die für Anwendungen erforderlich sind, die eine Datenbank verwenden.
Programm-Module, die den Zugriff auf die Funktionen eines Datenbank-Managementsystems (DBMS) bereitstellen.
® siehe föderierte Datenbank.
® siehe hierarchische Datenbank.
® siehe intelligente Datenbank.
® siehe invertierte Datenbank.
® siehe lineare Datenbank.
Abgekürzt DBMS. Eine Softwareebene zwischen der Datenbank und dem Benutzer. Ein Datenbank-Managementsystem handhabt Anforderungen von Benutzern für Datenbank-Aktionen und ermöglicht die Kontrolle hinsichtlich Sicherheit und Datenintegrität. ® siehe auch Datenbank-Engine. ® auch genannt Datenbank-Manager.
® siehe Datenbank-Administrator, Datenbank-Managementsystem.
Ein peripheres Gerät, das datenbankbezogene Aufgaben ausführt und damit den Hauptcomputer von diesen Arbeiten befreit.
® siehe objektorientierte Datenbank.
® siehe parallele Datenbank.
Das Anwenden von DTP- oder Internet-Technologie zum Erstellen von Berichten mit Informationen aus einer Datenbank.
® siehe relationale Datenbank.
® siehe sehr große Datenbank.
Ein Knoten (Station) in einem Computernetzwerk, der hauptsächlich für die Speicherung einer gemeinsam genutzten Datenbank sowie den Zugriff darauf vorgesehen ist. ® auch genannt Datenbank-Maschine.
Eine allgemeine Beschreibung des Formats von Datensätzen in einer Datenbank, das die Anzahl der Felder, die Spezifikationen bezüglich des Datentyps für die Eingabe in die Felder sowie die verwendeten Feldnamen enthält.
® siehe relationale Datenbank.
® siehe verteiltes Datenbanksystem.
® siehe verteilte Datenbank.
Eine Datenbank, die Informationen über alle Datenbanken enthält, aus denen ein Datenbanksystem aufgebaut ist. Datenbankverzeichnisse speichern die verschiedenen Schemata und Dateispezifikationen sowie deren Standorte. Zu einem Datenbankverzeichnis gehören auch Informationen, welche Programme welche Daten verwenden und welche Benutzer an welchen Berichten interessiert sind.
Die Verarbeitung von Daten mit einem Programm, das Befehle vom Benutzer entgegennimmt, Möglichkeiten zur Behandlung von Daten anbietet und die Hardware anweist, was zu tun ist.
Eine Sprache, die speziell für die Deklaration von Datenstrukturen und Dateien entwickelt wurde. ® siehe auch Datendefinitionssprache.
Eine Sammlung katalogisierter Datendateien auf Diskette oder in einem anderen Speichermedium.
Bei der asynchronen Datenübertragung eine Gruppe von 5 bis 8 bit zur Darstellung eines einzelnen Zeichens. Datenbit werden von einem vorausgehenden Startbit und nachfolgend von einem optionalen Paritätsbit sowie einem oder mehreren Stopbits eingeschlossen. ® siehe auch asynchronous transmission, Bit, Kommunikationsparameter.
Spezielle Informationen, die sich am Anfang eines Datenblocks befinden. Der Datenblock-Kopf signalisiert den Blockanfang, ermöglicht die Identifizierung des Blocks und stellt Informationen zur Fehlerprüfung zur Verfügung. Außerdem gehen aus dem Datenblock-Kopf die Eigenschaften des Blocks hervor, z.B. seine Länge und die Art der im Block enthaltenen Daten. ® siehe auch Kopf.
® siehe Bus.
Eine Datei, die aus Daten in der Form von Text, Zahlen oder Grafiken besteht und sich damit von einer Programmdatei für Befehle und Anweisungen unterscheidet. ® Vgl. Programmdatei.
Abgekürzt DDL. Eine Sprache, die für die Definition aller Attribute und Eigenschaften einer Datenbank verwendet wird
Eine Anweisung in einem Programm, mit der die Eigenschaften einer Variable festgelegt werden. Die Anforderungen für Datendeklarationen unterscheiden sich bei den verschiedenen Programmiersprachen, können jedoch Werte enthalten, beispielsweise den Variablennamen, den Datentyp, den Anfangswert sowie die Festlegung der Größe. ® siehe auch Array, aufzeichnen, Datentyp, Variable.
Das Schreiben neuer Daten in den Computer-Speicher.
Eine Sammlung aufeinander bezogener Informationen, die zwar aus separaten Elementen besteht, sich jedoch bei der Datenverarbeitung als Einheit behandeln läßt.
Eine einzelne Dateneinheit. ® siehe auch Datenfeld.
Das Erfassen von Quelldokumenten oder Daten.
Außerdem das Beschaffen von Daten aus einer anderen Quelle, die sich in der Regel außerhalb des Systems befindet.
Des weiteren bezeichnet »Datenerfassung« das Auflisten von Informationen bei einer Transaktion.
Ein Modem, das sowohl serielle Daten als auch Fax-Dokumente senden oder empfangen kann.

Daten-Fax-Modem
Ein genau definierter Abschnitt eines Datensatzes, z.B. eine Spalte in einer Datenbanktabelle.
Das Filtern oder die anderweitige Auswahl von Teilen eines Datenfeldes, um die Art und Weise zu kontrollieren, in der es zurückgegeben und angezeigt wird.
Zu einem Datensatz gehörendes Feld, dessen Länge, je nach den darin enthaltenen Daten, variieren kann.
Der Dialog mit einem entfernten Computer über eine Telefonverbindung oder eine andere Übertragungsstrecke.
Das Erkennen wirtschaftlich relevanter Muster oder Beziehungen in Datenbanken oder anderen Computer-Repositories. Eine Datenfilterung wird mit fortgeschrittenen Statistik-Tools vorgenommen.
Den Weg, den die Daten in einem System zurücklegen
In der parallelen Verarbeitung bezieht sich der Begriff »Datenfluß« auf einen Entwurfstyp, bei dem eine Berechnung erfolgen kann, wenn entweder alle notwendigen Informationen verfügbar sind (datengesteuerte Verarbeitung) oder wenn andere Prozesse die Daten anfordern (anforderungsgesteuerte Verarbeitung). ® siehe auch parallele Verarbeitung.
Die von einer Anwendung vorgenommene Strukturierung der Daten. Das Datenformat legt den Kontext fest, in dem die Interpretation der Daten erfolgt.
Eine Form der Verarbeitung, bei der der Prozessor oder das Programm den Eingang der Daten abwarten muß, bevor mit dem nächsten Schritt einer Sequenz fortgefahren werden kann.
Dateneingabegeräte oder Controller in der Form eines Handschuhs, die mit Sensoren für die Umwandlung von Hand- und Fingerbewegungen in Befehle versehen sind. ® siehe auch virtuelle Realität.
Die Genauigkeit von Daten und ihre Übereinstimmung mit der erwarteten Bedeutung, insbesondere nachdem sie übertragen oder verarbeitet wurden.
Glasfaser- oder Drahtkabel zur Übertragung von Daten von einem Gerät zu einem anderen.
® siehe Kanal.
® siehe Kommunikation.
Ein Verfahren zum Verringern des Volumens oder der Bandbreite, die zum Speichern bzw. Übertragen eines Datenblocks erforderlich ist. Die Datenkomprimierung wird bei der Datenkommunikation, bei der Fax-Übertragung und bei der CD-ROM-Herstellung eingesetzt. ® auch genannt Datenreduktion.
Gleichzeitige Datenkommunikation zwischen geographisch getrennten Teilnehmern einer Besprechung. Bei Datenkonferenzen werden Whiteboards sowie andere Software eingesetzt, mit der einzelne Dateimengen eines Speicherorts von allen Teilnehmern aufgerufen werden können. ® siehe auch Desktop-Konferenz, Whiteboard. ® Vgl. Videokonferenz.

Datenkonferenz
Bezeichnet in der Datenverwaltung das Protokollieren wie und durch wen Daten genutzt, angefordert, verändert, in Besitz gebracht oder bekanntgegeben werden.
Abgekürzt DML. Eine Sprache, die in der Regel Bestandteil eines Datenbank-Managementsystems ist und dazu verwendet wird, Daten einzufügen, zu aktualisieren und eine Datenbank abzufragen. Datenmanipulations-Sprachen können häufig mathematische und statistische Berechnungen ausführen, die das Generieren von Berichten erleichtern. ® siehe auch strukturierte Abfragesprache.
Das Verschieben von Daten aus einem Repository oder einer Quelle (z.B. eine Datenbank) an ein Ziel. Dies wird in der Regel von automatisierten Skripten oder Programmen durchgeführt. Eine Daten-Migration bezieht häufig das Übertragen von Daten von einem Computersystem an ein unterschiedliches System ein.
»Datenmigration« ist außerdem ein Begriff aus dem Bereich der Supercomputing-Anwendungen. Er bezeichnet einen Mechanismus, bei dem ein nicht vorhandenes Speichermedium simuliert wird.
Eine Sammlung aufeinander bezogener Objekttypen, Operatoren und Integritätsreglen, die die vom Datenbank-Managementsystem (DBMS) unterstützte Entität bilden. In Abhängigkeit vom jeweils implementierten Datenmodell spricht man daher von einem relationalen DBMS oder einem Netzwerk-DBS usw. Im allgemeinen unterstützt ein DBMS mehr aus praktischen als aus theoretischen Einschränkungen nur ein Datenmodell.
Ein Netzwerk für die Übertragung von Daten, die in der Regel als digitale Signale codiert sind. Im Gegensatz dazu werden in einem Voice-Netzwerk im allgemeinen analoge Signale übertragen.
Allgemein jede Informationseinheit, die als Ganzes in einem Netzwerk übertragen wird. Datenpakete werden durch die Sicherungsschicht des Netzwerks definiert und existieren nur auf den Leitungen zwischen den Netzwerk-Knoten. ® siehe auch Frame, Sicherungsschicht.
Bei der synchronen Kommunikation ein Informationspaket, das als selbständige Einheit übertragen wird. Jedes Datenpaket ist nach dem gleichen grundlegenden Organisationsschema aufgebaut und enthält Steuerinformationen, z.B. Synchronisationszeichen, Stationsadressen und Werte zur Fehlerprüfung sowie eine variable Datenmenge. Beispielsweise beginnt und endet ein Datenpaket im weitverbreiteten HDLC- und dem ihm verwandten SDLC-Protokoll mit einem eindeutigen Flag (01111110). ® siehe auch HDLC, SDLC.
Bei der asynchronen seriellen Kommunikation eine Übertragungseinheit. Als Maß für ein Datenpaket dient manchmal die Zeitdauer zwischen dem Startbit, das einem Zeichen vorangeht, und dem letzten Stopbit, das dem Zeichen folgt.
® siehe Paket.Das Speichern des Datenaustauschs zwischen einem Benutzer und einer entfernten Informationseinheit auf einem Speichermedium.
Ein Speicherbereich zur vorübergehenden Aufnahme von Daten, wenn sie von einem Ort zu einem anderen verschoben werden. ® siehe auch puffern.
Jedes in einem Diagramm dargestellte numerische Wertepaar x.
Der Ursprung von Computerdaten. Eine Datenquelle ist häufig ein analoges oder digitales Datensammelsystem.
In der Kommunikationstechnik der Teil eines Datenterminals (DTE
Die Geschwindigkeit, mit der ein Schaltkreis oder eine Kommunikationsleitung Informationen übertragen kann. Die Datenrate wird in Bit pro Sekunde (bps) gemessen.
Die Umwandlung von Rohdaten in eine brauchbare Form durch Skalierung, Glättung, Anordnung oder andere Bearbeitungsprozeduren.
® siehe Datenkomprimierung.® siehe verbundene Datensätze.
Das Gruppieren von Daten mittels Klassifikation, Sortiervorgängen, Ordnung oder anderen Methoden zur Strukturierung.
Eine Sammlung von Datensätzen, die in der Regel eine Beschreibung für die Unterbringung der Datenblöcke und ihre Beziehung zur gesamten Menge einschließt.
Eine Datenstruktur, die eine Sammlung von Feldern (Elementen) darstellt, von denen jedes einen eigenen Namen und Typ aufweist. Im Gegensatz zu einem Array, dessen Elemente alle dem gleichen Datentyp angehören und über einen Index angesprochen werden, repräsentieren die Elemente eines Datensatzes verschiedene Datentypen, und der Zugriff erfolgt über ihre Namen. Auf einen Datensatz kann man sowohl in seiner Gesamtheit als auch durch Referenzierung einzelner Elemente zugreifen. ® siehe auch Array, Datenstruktur, eingeben.
® siehe aufzeichnen.® siehe Datensatzstruktur.
Der für die Speicherung eines Datensatzes benötigte Platz. Die Datensatzlänge wird meist in Byte angegeben.
Die Organisation von Datenfeldern innerhalb eines Datensatzes.
® siehe logischer Datensatz.
Ein Datensatz, dessen Länge sich ändern kann, da er Felder mit variabler Länge enthält und/oder gewisse Felder nur unter bestimmten Bedingungen aufnimmt. ® siehe auch Datenfeld, mit variabler Länge.
Eine eindeutige Zahl, die einem Datensatz in einer Datenbank zugeordnet ist. Eine Datensatznummer kann einen vorhandenen Datensatz direkt über seine Position kennzeichnen (z.B. den zehnten Datensatz in einer Datenbank) oder es kann sich dabei um einen verschlüsselten Code handeln, der dem Datensatz zugewiesen wird (z.B. könnte dem zehnten Datensatz einer Datenbank auch die Nummer 00742 zugewiesen werden).
Ein Verfahren für verteilte Verarbeitung und andere Mehrbenutzer-Umgebungen, das den gleichzeitigen Zugriff durch mehrere Benutzer beim Schreiben von Daten in einen Datensatz verhindert.
Eine Liste, die sowohl die Anordnung der Felder, aus denen ein Datensatz gebildet wird, als auch eine Definition der Domäne (zulässige Werte) für jedes Feld enthält.
Eine Folge von Daten, die zum Verschlüsseln und Entschlüsseln anderer Daten verwendet wird. ® siehe auch Entschlüsselung, Verschlüsselung.
Die Erhaltung, Integrität und Zuverlässigkeit von Daten sicherstellen. ® siehe auch Datenintegrität.
Teil eines Speichers oder eines Hilfsspeichers, der die von einem Programm benötigten Daten enthält.
Ein Begriff für Vorrichtungen oder Geräte, die zur Aufnahme oder zum Empfang von Daten vorgesehen sind.
Außerdem jedes Aufzeichnungsmedium, auf dem Daten so lange gespeichert werden können, bis sie benötigt werden.
In der Kommunikationstechnik bezeichnet »Datensenke« den Teil eines Datenterminals (DTE
Ein undifferenzierter, byteweiser Fluß von Daten.
Ein Organisationsschema, z.B. ein Datensatz oder ein Array, das auf die Daten angewendet werden kann, so daß man sie interpretieren und spezifische Operationen darauf ausführen kann.
® siehe fortlaufende Datenstruktur.
® siehe unterbrochene Datenstruktur.
® siehe räumliches Datensystem.
Der physikalische Träger, auf dem Computerdaten gespeichert werden.
® siehe wechselbarer Datenträger.
® siehe komprimierter Datenträger.
Der Name für eine Diskette, Festplatte oder ein Magnetband. MS-DOS-Systeme verwenden für Diskettennamen, die hier außer in Verzeichnislistings nur selten zum Einsatz kommen, den Begriff Datenträgernamen. Apple Macintosh-Systeme, die einen Bezug auf Datenträger oft nach dem Namen herstellen, benutzen die Bezeichnung Volumennamen.
® siehe Datenträger-Seriennummer.
® siehe DOS.
Die optionale Nummer zur Kennzeichnung einer Diskette, Festplatte oder eines Magnetbandes. MS-DOS-Systeme verwenden den Begriff Datenträger-Seriennummer. Apple Macintosh-Systeme verwenden einen ähnlichen Bezeichner, die sog. Datenträgernummer. Eine Datenträger-Seriennummer ist nicht identisch mit einem Datenträgernamen oder Volumennamen. ® Vgl. Datenträgername.
® siehe Trägersignal.
® siehe softsektorierter Datenträger.
® siehe RAM-Disk.
® siehe wechselbarer Datenträger.
Die Bewegung von Informationen von einem Ort zu einem anderen, entweder innerhalb eines Computers (z.B. von einem Diskettenlaufwerk in den Speicher) oder zwischen einem Computer und einem externen Gerät (z.B. zwischen zwei Computern oder zwischen einem Datei-Server und einem Netzwerk-Computer).
In bezug auf Dateien die Verschiebung oder die Übertragung einer Datei von einem Ort zu einem anderen
® siehe Datenrate.
In der Programmierung eine Definition, die für eine Menge von Daten den möglichen Wertebereich, die mit den Werten ausführbaren Operationen und das Speicherformat dieser Werte festlegt. Der Computer kann erst durch die Kenntnis des Datentyps die Daten geeignet manipulieren. Die Unterstützung von Datentypen findet man vor allem in Hochsprachen, wobei meistens Typen wie Ganzzahl (Integer), Gleitkommazahl (Real), Zeichen, Boolesche Werte und Zeiger, verwendet werden. Die Art und Weise der Implementierung von Datentypen gehört zu den grundlegenden Eigenschaften einer Sprache. ® siehe auch Aufzählungstyp, benutzerdefinierter Datentyp, Datentypkonvertierung, Konstante, schwache Typisierung, strikte Typisierung, Typprüfung, Variable.
® siehe abstrakter Datentyp.
® siehe benutzerdefinierter Datentyp.
Bei der Programmierung die Umwandlung eines Datentyps in einen anderen, z.B. die Umwandlung einer ganzen Zahl in eine Gleitkommazahl. ® siehe auch Datentyp. ® auch genannt Coercion.
® siehe skalarer Datentyp.
Die Überprüfung von Daten im Hinblick auf Genauigkeit von Daten.
Der elektronische Transfer von Informationen von einem sendenden Gerät zu einem empfangenden Gerät.
® siehe digitale Datenübertragung.
In der Kommunikationstechnik eine andere Bezeichnung für »Modem« . ® siehe auch Modem.
In Datenbanken die Trennung der Daten von den Programmen, mit denen die Daten manipuliert werden. Datenunabhängigkeit ist die Fähigkeit, gespeicherte Daten so zugänglich wie möglich zu machen.
Die von Computern ausgeführten allgemeinen Arbeiten. ® siehe auch dezentrale Datenverarbeitung, verteilte Datenverarbeitung, zentrale Datenverarbeitung. ® auch genannt ADP, automatische Datenverarbeitung, EDP, elektronische Datenverarbeitung.
Im engeren Sinne die Änderung von Daten, um sie in ein beliebiges Ergebnis umzuwandeln.
® siehe Datenverarbeitung.
® siehe dezentrale Datenverarbeitung.
® siehe Datenverarbeitung.
® siehe verteilte Datenverarbeitung.
® siehe zentrale Datenverarbeitung.
Eine Verbindung zwischen zwei beliebigen Geräten, die Informationen senden und empfangen können, z.B. zwischen einem Computer und dem angeschlossenen Drucker oder einem Hauptcomputer und einem Terminal. Zu einer Datenverbindung rechnet man manchmal auch alle Einrichtungen hinzu, die einem Gerät das Senden und/oder Empfangen ermöglichen (z.B. ein Modem). Die an einer Datenverbindung beteiligten Geräte folgen Protokollen, die die Datenübertragung festlegen. ® siehe auch DCE, DTE, Kommunikationsprotokoll, Sicherungsschicht.
® siehe Verfälschung.
Der Austausch elektronischer Nachrichten
Das Speichern von Datensegmenten in nichtzusammenhängenden Bereichen, wobei gleichzeitig die Möglichkeit zur Wiederherstellung durch Verbinden der Teile in entsprechender Reihenfolge gewährleistet bleibt.
® siehe Verschlüsselung.
Ein Gerät in einem Computersystem, das die eingehenden Daten an verschiedene Orte weiterleitet.
Die Kontrolle von Daten vom Erfassen und der Eingabe über die Verarbeitung, Ausgabe und Speicherung. In Mikrocomputern ist die Hardware dafür verantwortlich, die Daten einzuholen, sie von einer Stelle zur anderen zu verschieben und Befehle zu ihrer Verarbeitung auszuführen. Das Betriebssystem verwaltet die Hardware und folglich auch die Daten, indem es die harmonische Zusammenarbeit der Systemkomponenten sowie die sichere und korrekte Speicherung der Daten gewährleistet. Anwendungsprogramme verwalten Daten, indem sie die Eingaben entgegennehmen, diese entsprechend den Befehlen des Benutzers verarbeiten und die Ergebnisse an ein Ausgabegerät senden oder auf Diskette speichern. Die Datenverwaltung liegt ebenso in der Verantwortlichkeit des Benutzers, der u.a. folgende Aufgaben hat: die Erfassung und Organisation der Daten, die Beschriftung der Disketten, das Anfertigen von Sicherungskopien der Daten, die Archivierung der Dateien und die periodische »Säuberung« einer Festplatte von nicht benötigtem Material.
® siehe Datenbankverzeichnis, Katalog.
Die eigentliche oder übertragene Bedeutung eines Datenelements (z.B. eines Eintrags in einer Datenbank) oder eines Typs (z.B. Integer), die für eine Variable verwendet werden kann.
Bei Dateien auf dem Macintosh der Teil eines gespeicherten Dokuments, der die vom Benutzer gelieferten Informationen enthält, z.B. den Text eines Textverarbeitungsdokuments. Eine Macintosh-Datei kann über einen Datenzweig, einen Ressourcenzweig (der Informationen, z.B. Programmcodes, Schriftartdaten, digitalisierte Klänge bzw. Symbole, enthält) und einen Kopf verfügen. Das Betriebssystem verwendet diese drei Teile beim Verwalten und Speichern von Dateien. ® siehe auch Ressource, Ressourcenzweig.
Singular von Daten, ein einzelnes Informationselement. ® siehe auch Daten.
Eine Softwarefunktion, die das aktuelle Datum automatisch in ein Dokument einfügt.
Ein Maß der Datenübertragungsrate eines Massenspeichergerätes, z.B. einer Festplatte oder eines Magnetbandes. Die dauerhafte Übertragungsgeschwindigkeit ist die Rate, die vom Gerät über eine längere Zeit aufrechterhalten werden kann.
In der Kommunikationstechnik ein Trägersignal, das während der gesamten Dauer der Übertragung gesendet wird, unabhängig davon, ob eine Informationsübertragung im eigentlichen Sinne stattfindet oder nicht.
® siehe Digital Audio/Video Connector.
® siehe Dezibel.
® siehe Datenbank.
® siehe Datenbank-Administrator.
Eine Dateinamenerweiterung für eine dBASE-Datenbankdatei.
® siehe Datenbank-Managementsystem.
Einer der verschiedenen Stecker, mit denen sich parallele Eingabe- und Ausgabegeräte einfach an den Computer anschließen lassen. Die auf die Kennbuchstaben DB (für Data Bus) folgende Zahl gibt die Anzahl der Anschlußleitungen innerhalb eines Steckers an. Ein DB-9-Stecker kann z.B. bis zu neun Leitungen aufnehmen, von denen jede an ein Pin im Stecker angeschlossen werden kann.

DB-Stecker: Weiblich (oben) und männlich
® siehe Gleichstrom.
Abkürzung für Document Content Architecture. Eine Formatierungsrichtlinie, die in der Systems Network Architecture (SNA) von IBM verwendet wird und den Austausch von Nur-Text-Dokumenten zwischen unterschiedlichen Computertypen ermöglicht. DCA bietet zwei Arten der Dokumentformatierung: Die sog. RFTDCA (Revisable-Form-Text DCA), deren Formatierung geändert werden kann, und FFTDCA (Final-Form-Text DCA), deren Formatierung sich nicht ändern läßt. ® siehe DUA. ® siehe auch DIA, SNA.
Außerdem die Abkürzung für »Directory Client Agent«. ® siehe DUA.
Abkürzung für Data Carrier Detected. In der seriellen Kommunikation verwendetes Signal, das ein Modem an den eigenen Computer sendet, um anzuzeigen, daß es für die Übertragung bereit ist. ® siehe auch RS-232-C-Standard.
Abkürzung für Data Communications Equipment. Eine der beiden Gerätearten, die über eine serielle Verbindung nach RS-232-C miteinander kommunizieren. Bei der anderen Geräteart handelt es sich um Data Terminal Equipment (DTE). Eine DCE fungiert als zwischengeschaltetes Gerät, das die Eingaben von einer DTE zuerst umwandelt, bevor sie an einen Empfänger gesendet werden. Bei einem Modem handelt es sich z.B. um eine DCE, die Daten von einem Mikrocomputer (DTE) moduliert und über eine Fernsprechleitung überträgt. ® siehe Distributed Computing Environment. ® siehe auch RS-232-C-Standard. ® Vgl. DTE.
Abkürzung für Distributed Component Object Model. Die Version der Component Object Model-(COM-)Spezifikation von Microsoft, die festlegt, wie die Komponenten mit fensterbasierten Netzwerken kommunizieren. DCOM läßt die Verteilung von verschiedenen Komponenten für eine einzelne Anwendung über mehrere Netzwerk-Computer zu, die eine Anwendung über ein Netzwerk ausführen, so daß die Verteilung der Komponenten dem Benutzer nicht angegeben und die Anwendung entfernt angezeigt wird. ® siehe auch COM, Komponente. ® auch genannt Distributed COM.
® siehe direkt gekoppelte Transistorlogik.
® siehe verteiltes Datenbanksystem.
Abkürzung für Display Data Channel. Ein VESA-Standard, der die Software-Steuerung von grafischen Computerbildschirmen ermöglicht. Unter DDC werden die Bildschirmcharakteristika dem Grafik-Teilsystem zur Verfügung gestellt, das die Daten für das Konfigurieren der Anzeige verwendet und einen Kommunikationskanal in beide Richtungen zwischen dem Monitor und dem Computer zur Verfügung stellt. ® siehe auch VESA. ® auch genannt VESA DDC.
Abkürzung für Dynamic Data Exchange. Eine Methode der in Microsoft Windows und OS/2 implementierten Interprozeß-Kommunikation. Wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen, können sie Daten und Befehle austauschen. In Windows 3.1 wurde DDE weitgehend von OLE verdrängt (eine Erweiterung von DDE). In Windows 95 und Windows NT werden OLE und ActiveX am häufigsten verwendet. ® siehe auch ActiveX, Interprozeß-Kommunikation, OLE.
® siehe Datendefinitionssprache.
Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Deutschland angibt.
Eine Datei in E-Mail- oder Nachrichtensystemen, an die nicht zustellbare Nachrichten gesendet werden.
Eine Situation, die auftritt, wenn zwei Programme oder Geräte jeweils auf die Antwort des anderen wartet, bevor es selbst weiterarbeitet. ® auch genannt Verklemmung.
Im Zusammenhang mit Betriebssystemen bezeichnet »Deadlock« eine Situation, in der mehrere Prozesse am Fortfahren gehindert werden, während jeder Prozeß darauf wartet, daß Ressourcen des anderen Prozesses freigegeben werden.
Vorher belegten Speicher wieder frei machen. ® siehe auch Zeiger. ® Vgl. allozieren.
Das Erkennen, Lokalisieren und Korrigieren von Fehlern
Ein Programm für die Fehlersuche in einem anderen Programm, das dem Programmierer die schrittweise Abarbeitung des Programms, das Überprüfen von Daten und das Testen von Bedingungen, z.B. die Werte von Variablen, ermöglicht. ® siehe auch Bug, debuggen.
Auch als DEC Alpha oder DEC Alpha AXP bezeichnet. Ein 1992 von der Firma DEC (Digital Equipment Corporation) eingeführter Mikroprozessor. Der DECchip 21064 ist ein 64-Bit superskalarer, superpipelined Mikroprozessor-Chip auf RISC-Basis mit 64-Bit-Registern, einem 64-Bit-Datenbus, einem 64-Bit-Adreßbus und einem 128-Bit-Datenpfad zwischen dem Mikroprozessor und dem Speicher. Zusätzlich verfügt der DECchip 21064 über einen integrierten 8-KB-Befehlscache, einen integrierten 8-KB-Datencache und einen Gleitkomma-Prozessor. Der DECchip 21064 enthält 1,7 Millionen Transistoren und arbeitet bei einer Betriebsspannung von 3,3 Volt. Die 200-MHz-Version ist mit einer Spitzenrate von 400 MIPS verfügbar. Da die Architektur des Chips SMP-kompatibel ist, lassen sich mehrere Chips in einer parallelen (Mulitprozessor-)Konfiguration einsetzen. ® siehe auch Gleitkomma-Prozessor, MIPS, Pipelining, RISC, Superpipelining, superskalar.
Bezeichnung für ein Speichergerät, z.B. ein Cassetten-Deck, oder eine Gruppe derartiger Geräte.
Ein Gerät oder eine Programmroutine zur Rückverwandlung codierter Daten in ihre ursprüngliche Form. Codieren kann das Überführen unlesbarer oder verschlüsselter Codes in lesbaren Text bedeuten. Ein Decoder wird manchmal auch für die Ums