I2O Subst.

Abkürzung für Intelligent Input/Output. Eine Spezifikation für E/A-Gerätetreiber-Architektur, die sowohl vom gesteuerten Gerät als auch vom Host-Betriebssystem unabhängig ist. ® siehe auch I/O-Gerät, Treiber.

i486DX Subst.

Ein Mikroprozessor, der 1989 von Intel eingeführt wurde. Wie beim Vorgänger, dem 80386, handelt es sich um einen Prozessor mit 32-Bit-Registern, einem 32-Datenbus und 32-Bit-Adressierung. Der i486DX verfügt jedoch über verschiedene Erweiterungen, zu denen u.a. ein integrierter Cache-Controller, ein integrierter Gleitkomma-Coprozessor und Vorkehrungen für das Multiprocessing gehören. Zusätzlich verwendet der i486 ein als »Pipelining« bezeichnetes Ausführungsschema. ® siehe auch Pipelining. ® auch genannt 486, 80486.

i486DX2 Subst.

Ein Mikroprozessor, der 1992 als Upgrade für bestimmte i486DX-Prozessoren von Intel eingeführt wurde. Der i486DX2-Prozessor verarbeitet Daten und Befehle mit doppelter Taktfrequenz. Durch die erhöhte Betriebsgeschwindigkeit wird beim i486DX2 auch mehr Wärme erzeugt. Zur Ableitung dieser zusätzlichen Wärme und zur Vermeidung von Wärmeschäden montieren daher viele Computerhersteller einen Kühlkörper direkt auf den Chip. ® siehe auch i486DX, Kühlkörper, Mikroprozessor. ® auch genannt 486DX, 80486. ® Vgl. OverDrive.

i486SL Subst.

Eine Version des Intel-Mikroprozessors i486DX mit verringerter Leistungsaufnahme, die vorrangig für Laptop-Computer vorgesehen ist. Der i486SL verfügt über eine Betriebsspannung von 3,3 Volt (gegenüber 5 Volt beim i468DX) und erlaubt die Einrichtung eines Schattenspeichers. Der i486SL verfügt außerdem über ein Feature namens System Management Mode (SMM). Durch diese Technologie kann der Mikroprozessor Systemkomponenten verlangsamen oder anhalten, wenn keine CPU-intensiven Aufgaben ausgeführt werden. Dieser Modus wirkt sich positiv auf die Betriebsdauer der Batterie des Computers aus. ® siehe auch i486DX, Shadow Memory.

i486SX Subst.

Ein Intel-Mikroprozessor, der 1991 als kostengünstige Alternative zum i486DX-Mikroprozessor eingeführt wurde. Im Gegensatz zum i486DX-Mikroprozessor arbeitet der i486SX mit einer niedrigeren Taktfrequenz und enthält keinen Gleitkomma-Prozessor. ® siehe auch 80386DX, 80386SX. ® auch genannt 486, 80486. ® Vgl. i486DX.

IAB

® siehe Internet Architecture Board.

IAC

Abkürzung für Information Analysis Center. Eine von mehreren Organisationen, die vom amerikanischen Verteidigungsministerium (United States Department of Defense) ins Leben gerufen wurde. Der Sinn dieser Organisation ist die Förderung von vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Informationen. Die IACs gründen und verwalten umfangreiche Datenbanken mit historischen, technischen und wissenschaftlichen Daten. Außerdem werden Analyse-Tools und -Techniken für die Verwendung dieser Wissensbasis entwickelt und verwaltet.

IANA

® siehe Internet Assigned Numbers Authority.

I-Balken Subst. (I-beam)

Ein Maus-Cursor, der von vielen Anwendungen, z.B. Textverarbeitungsprogrammen, im Textbearbeitungsmodus verwendet wird. Der I-Balken-Cursor kennzeichnet die Position im Dokument, an der Text eingefügt, gelöscht, geändert bzw. verschoben werden kann. Der Cursor wird nach seiner Form I bezeichnet. ® siehe auch Cursor, Maus. ® auch genannt I-Balken-Mauszeiger.

I-Balken-Mauszeiger Subst. (I-beam pointer)

® siehe I-Balken.

IBG Subst.

Abkürzung für interblock gap. ® siehe Satzzwischenraum.

IBM AT Subst.

Eine 1984 eingeführte Klasse von Personalcomputern, die der IBM-Spezifikation PC/AT (Advanced Technology) entspricht. Die erste AT basierte auf dem Intel 80286-Prozessor, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem XT, hinsichtlich der Geschwindigkeit bedeutend schneller war. ® siehe auch 80286.

IBM PC Subst.

Abkürzung für IBM Personal Computer. Eine 1981 eingeführte Klasse von Computern, die der PC-Spezifikation von IBM entspricht. Der erste PC basierte auf dem Intel 8088-Prozessor. Der IBM-PC stellte jahrelang den De-facto-Standard in der Computerindustrie für PCs dar. Klones oder PCs, die der IBM -Spezifikation entsprachen, wurden als PC-kompatibel bezeichnet. ® siehe auch PC-kompatibel.

IBM PC

IBM-PC-kompatibel Adj. (IBM PC-compatible)

® siehe PC-kompatibel, Wintel.

IC Subst.

® siehe integrierter Schaltkreis.

IC, anwendungsspezifisches Subst. (application-specific integrated circuit)

® siehe Gatter-Array.

I-CASE Subst.

Abkürzung für Integrated Computer-Aided Software Engineering. Software, die ein breites Spektrum von Funktionen der Software-Entwicklung, z.B. Programmentwurf, Codierung und Testen von Teilen oder des gesamten Programms ausführt.

ICM Subst.

® siehe Farbanpassung.

ICMP Subst.

Abkürzung für Internet Control Message Protocol. Ein Internet-Protokoll der Netzwerkschicht (ISO/OSO Level 3), das eine Fehlerkorrektur und andere Informationen liefert, die für die IP-Paketverarbeitung von Bedeutung sind. Die IP-Software auf einem Computer kann z.B. einen anderen Computer über einen Bestimmungsort informieren, der nicht erreichbar ist. ® siehe auch IP, ISO/OSI-Schichtenmodell, Paket, Protokoll.

.id

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Indonesien angibt.

IDE Subst.

Abkürzung für Integrated Device Electronics. Eine Schnittstelle (Interface) für Diskettenlaufwerke, bei der sich die Controller-Elektronik im Laufwerk selbst befindet. Dadurch ist keine separate Adapterkarte erforderlich. Das IDE-Interface ist mit dem von IBM in den PC/AT-Computern eingesetzten Controller kompatibel, bietet jedoch Vorteile, z.B. vorausschauendes Caching (Einlesen ganzer Spuren) zur Verbesserung der Gesamtleistung. ® siehe integrierte Entwicklungsumgebung.

Identifikator, global einheitlicher Subst. (globally unique identifier)

® siehe globale Identifikation.

IDSL Subst.

Abkürzung für Internet digital subscriber line. Ein digitalter Kommunikationsdienst, der einen digitalen Hochgeschwindigkeits-Internetzugriff von bis zu 1,1 Mbps (Megabit pro Sekunde) über das Telefonnetz ermöglicht. IDSL verwendet ISDN-Hybridtechnik und Digital Subscriber Line-Technologie. ® siehe auch Digital Subscriber Line, ISDN.

.ie

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Irland angibt.

IE Subst.

Abkürzung für information engineering. Eine Methode zur Entwicklung und Wartung von Systemen für die Informationsverarbeitung einschließlich Computersystemen und Netzwerken innerhalb einer Organisation. ® siehe Internet Explorer.

IEEE Subst.

Abkürzung für Institute of Electrical and Electronics Engineers. Eine Vereinigung der amerikanischen Elektro- und Elektronikingenieure, die für viele Standards in Hardware und Software verantwortlich zeichnet.

IEEE 488 Subst.

Die elektrische Definition des General-Purpose Interface Bus (GPIB). Im Standard IEEE 488 sind die Daten- und Steuerleitungen für den Bus sowie die einzuhaltenden Spannungspegel und Stromstärken festgelegt. ® siehe auch Mehrzweckbus.

IEEE 696/S-100 Subst.

Die elektrische Definition des S-100 Bus, der in früheren PC-Systemen mit den Mikroprozessoren 8080, Z-80 sowie 6800 eingesetzt wurde. Bei den damaligen Computerfreaks war der S-100 Bus, der auf der Architektur des Altair 8800 basiert, ausgesprochen beliebt, weil ein breites Spektrum an Add-On-Erweiterungskarten verwendet werden konnte. ® siehe auch Altair 8800, S-100-Bus.

IEEE 802-Standards Subst. (IEEE 802 standards)

Eine vom IEEE entwickelte Reihe von Kommunikationsstandards, die Methoden für den Zugriff und die Steuerung lokaler Netzwerke (LANs) definieren. Die IEEE 802 Standards definieren die Protokolle der Datenverbindung und der physikalischen Schicht im OSI-Referenzmodell, wobei jedoch die Datenverbindungsschicht wie folgt in zwei Unterschichten aufgeteilt ist: Die logische Verbindungssteuerung (LLC, Logical Link Control) ist für alle IEEE 802-Standards gültig und befaßt sich mit der Verbindung zwischen zwei Stationen, der Erzeugung von Nachrichtenrahmen und der Fehlersteuerung. Die Medienzugriffssteuerung (MAC), die sich mit dem Netzwerkzugriff und der Kollisions-Erkennung beschäftigt, verhält sich bei jedem IEEE 802 anders: IEEE 802.3 wird für Bus-Topologien mit kollisionsfreiem Mehrfachzugriff (CSMA/CD) verwendet. Der Standard umfaßt sowohl Breitband- als auch Basisbandnetzwerke, wobei die Basisband-Version auf dem Ethernet-Standard basiert. IEEE 802.4 wird für Bus-Topologien mit Token Passing und IEEE 802.5 wird für Ring-Topologien mit Token Passing (Token Ring-Netzwerke) verwendet. Darüber hinaus stellt IEEE 802.6 einen relativ neuen Standard für Metropolitan Area Networks (MANs) zur Übertragung von Daten, Sprache und Video über Entfernungen von mehr als 5 Kilometern dar. ® siehe auch Bus-Netzwerk, ISO/OSI-Schichtenmodell, Ring-Netzwerk, Token Passing, Token-Ring-Netzwerk.

IEEE 802-Standards: ISO/OSI-Schichtenmodell mit den Schichten IEEE 802 LLC und MAC

IEPG Subst.

Abkürzung für Internet Engineering and Planning Group. Ein Gemeinschaftsprogramm von Internet Service-Providern. Die gemeinsame Zielsetzung ist die Förderung des Internet und die Koordinierung des zugehörigen technischen Potentials.

IESG

® siehe Internet Engineering and Planning Group.

IETF Subst.

Abkürzung für Internet Engineering Task Force. Eine Organisation, deren Aufgabe es ist, die technischen Probleme in Bezug auf das Internet zu erfassen und der IAB die entsprechenden Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Die IETF wird von der IESG verwaltet. ® siehe auch IESG.

IF-Anweisung Subst. (IF statement)

Eine Steueranweisung, die einen Code-Block ausführt, wenn die Auswertung eines Booleschen Ausdrucks den Wert TRUE ergibt. Die meisten Programmiersprachen unterstützen außerdem eine ELSE-Klausel, mit der sich ein alternativer Code festlegen läßt, der nur bei Auswertung des Booleschen Ausdrucks zu FALSE ausgeführt wird. ® siehe auch bedingt.

.iff

Eine Dateinamenerweiterung, die Dateien im Format IFF (Interchange File Format) kennzeichnet. IFF wurde vor allem auf dem Amiga für fast alle Arten von Daten verwendet. Auf anderen Plattformen wird IFF meist zur Speicherung von Grafik- und Audio-Dateien verwendet.

IFF Subst.

Abkürzung für Interchange File Format. ® siehe Dateiformat zum Datenaustausch.

IFIP Subst.

Abkürzung für International Federation of Information Processing. Ein internationaler Fachverband für Informationsverarbeitung, dem Gesellschaften aus über 40 Mitgliedsstaaten angehören. Die Vereinigten Staaten werden durch die American Federation on Computing in the United States (FOCUS) vertreten. ® siehe auch AFIPS, fokussieren.

IFS Subst.

® siehe Installable File System Manager.

IGES Subst.

® siehe Initial Graphics Exchange Specification.

IGMP

® siehe Internet Group Membership Protocol.

IGP Subst.

Abkürzung für Interior Gateway Protocol. Ein Protokoll, das die Übertragung der Routing-Daten leitet.

IGRP Subst.

Abkürzung für Interior Gateway Routing Protocol. Ein Protokoll, das von der Cisco Systems entwickelt wurde. Dieses Protokoll ermöglicht den Austausch von Routing-Informationen bei verschiedenen Gateways. Die Ziele des IGRP-Protokolls sindt stabiles Routing in großen Netzwerken, schnelle Reaktion bei Änderungen der Netzwerktopologie und geringer Overhead. ® siehe auch Gateway, Protokoll, Topologie.

IIL Subst.

® siehe integrierte Injektionslogik.

IIS

® siehe Internet Information Server.

.il

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Israel angibt.

illegal Adj.

Bezeichnet in der Computer-Terminologie Elemente oder Prozeduren, die nicht zulässig sind oder ungültige Ergebnisse produzieren. Ein illegales Zeichen kann z.B. ein Textverarbeitungsprogramm nicht erkennen, oder eine illegale Operation läßt sich von einem Programm oder System aufgrund eingebauter Beschränkungen nicht ausführen. ® Vgl. ungültig.

.il.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Illinois in den Vereinigten Staaten angibt.

.image

Eine Dateinamenerweiterung auf dem Apple Macintosh für ein Festplattenabbild (Macintosh Disk Image), eine Speicherform, die oft auf den FTP-Sites von Apple für das Übertragen von Software eingesetzt wird.

Imagemap Subst. (image map)

Ein Bild, das mehrere Hyperlinks auf einer Web-Seite enthält. Wenn der Benutzer auf die verschiedenen Bestandteile des bildes klickt, werden die jeweiligen Verknüpfungen zu anderen Bestandteilen der Web-Seite, zu anderen Web-Seiten oder zu Dateien hergestellt. Klickbare Karten werden häufig als Wegweiser zu den Ressourcen einer Website verwendet. Es kann sich dabei um ein Foto, eine Zeichnung oder um eine Zusammensetzung aus mehreren Zeichnungen oder Fotos handeln. Klickbare Karten werden mit CGI-Skripten erstellt. ® siehe auch CGI-Skript, Hyperlink, Web-Seite. ® auch genannt anklickbare Map.

Imagemaps, clientbezogene Subst. (client-side image maps)

® siehe clientbezogene Imagemaps.

imaginäre Zahl Subst. (imaginary number)

Es handelt sich um eine Zahl, die das Ergebnis des Produkts aus einer reellen Zahl ist, die mit dem Faktor i multipliziert wird, wobei gilt: i2 = -1. Die Summe aus einer imaginären Zahl und einer reellen Zahl ergibt eine komplexe Zahl. Imaginäre Zahlen kommen zwar im Universum nicht direkt vor (z.B. »1,544i Megabit pro Sekunde«), es verhalten sich jedoch einige Mengenpaare (insbesondere auf dem Gebiet der Elektrotechnik) mathematisch gesehen wie die reellen und imaginären Bestandteile von komplexen Zahlen. ® Vgl. komplexe Zahl, Realzahl.

IMAP4 Subst.

Abkürzung für Internet Message Access Protocol 4. Die aktuellste Version von IMAP, einer Methode für ein E-Mail-Programm zum Zugriff auf E-Mail- und Bulletin-Board-Nachrichten, die auf einem Mail-Server gespeichert sind. Im Gegensatz zu POP, ermöglicht es IMAP dem Benutzer, Nachrichten effizient von mehreren Computern abzurufen. ® siehe auch POP3, Post Office Protocol.

IMHO

Abkürzung für in my humble opinion (»Meiner bescheidenen Meinung nach«). Dieses Kürzel wird in englischsprachiger E-Mail und Online-Foren verwendet. Dieses Kürzel gibt an, daß es sich bei einer Aussage nicht um eine Tatsache, sondern um die persönliche Meinung des Verfassers handelt.

Imitationsspiel Subst. (Imitation Game)

® siehe Turing-Test.

IMO

Abkürzung für in my opinion (»Meiner Meinung nach«). Diese Abkürzung wird häufig in einglischsprachigen E-Mail-Nachrichten und Internet-News sowie bei Diskussionsgruppen verwendet. Dieses Kürzel gibt an, daß es sich bei einer Aussage nicht um eine Tatsache, sondern um die subjektive Meinung des Verfassers handelt.

Impedanz Subst. (impedance)

Der Wechselstromwiderstand oder Scheinwiderstand. Die Impedanz setzt sich aus dem (ohmschen) Wirkwiderstand und dem Blindwiderstand zusammen. Der ohmsche Widerstand wirkt sowohl dem Gleichstrom als auch dem Wechselstrom entgegen und ist immer größer als Null. Der Blindwiderstand stellt nur für den Wechselstrom ein Hindernis dar, ändert sich mit der Frequenz und kann sowohl positiv als auch negativ sein.

impfen Vb. (inoculate)

Der Schutz eines Programms vor einem Virus, indem charakteristische Informationen über das Virus gespeichert werden. So können z.B. bei jedem Programmablauf die Prüfsummen beim Code neu berechnet und mit den gespeicherten ursprünglichen Prüfsummen verglichen werden. Wenn die Prüfsummen nicht übereinstimmen, ist die Programmdatei beschädigt und möglicherweise infiziert. ® siehe auch Prüfsumme, Virus.

importieren Vb. (import)

Informationen von einem System oder Programm in ein anderes übernehmen. Das interne Format oder die Struktur der zu importierenden Daten muß in einer beliebigen Weise durch das System oder Programm unterstützt werden, das die Informationen empfängt. Konventionen, z.B. TIFF (Tagged Image File Format) und die PICT-Formate für Grafikdateien, vereinfachen das Importieren. ® siehe auch PICT, TIFF. ® Vgl. exportieren.

Impuls Subst. (pulse)

Ein transientes Signal von meist kurzer Dauer mit definiertem Ein- und Ausschaltverhalten.

.in

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Indien angibt.

inaktives Fenster Subst. (inactive window)

In einer Umgebung, in der mehrere Fenster gleichzeitig dargestellt werden können, ist nur das Fenster aktiv, das momentan verwendet wird. Alle anderen Fenster sind inaktiv. Ein inaktives Fenster kann teilweise oder vollständig vom aktiven Fenster verdeckt werden und wird erst dann aktiviert, nachdem es vom Benutzer ausgewählt wurde. ® Vgl. aktives Fenster.

Inaktives Fenster

inaktivieren Vb. (ghost)

Das Anzeigen einer Option in einem Menü oder einem Untermenü mit grau unterlegter Schrift. Dadurch wird angegeben, daß die Option unter den gegebenen Umständen nicht aktiviert werden kann.

in-betweening Subst.

® siehe tween.

Inbox Subst.

Die Standard-Mailbox in vielen E-Mail-Anwendungen, in der das Programm die eingehenden Nachrichten speichert. ® siehe auch E-Mail, Mailbox. ® Vgl. Outbox.

INCLUDE-Direktive Subst. (INCLUDE directive)

Eine Anweisung im Quelltext eines Programms, die das Einlesen einer anderen Quellcode-Datei an diese Stelle des Quelltextes veranlaßt - entweder zum Zeitpunkt der Kompilierung oder während der Ausführung des Programms. Durch den Einsatz von INCLUDE-Anweisungen kann ein Programm in kleinere Dateien aufgeteilt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß mehrere Programme dieselben Dateien verwenden können.

Index Subst. (index)

Ein Liste von Schlüsselwörtern mit zugehörigen Daten, die auf die Speicherstellen mit umfangreicheren Informationen zeigen. Dazu gehören z.B. Dateien und Datensätze auf einer Diskette bzw. Schlüsseldatensätze in einer Datenbank.

In der Programmierung bezeichnet »Index« einen Skalarwert für den direkten Zugriff auf eine mehrelementige Datenstruktur (z.B. ein Array), ohne eine sequentielle Suche durch die Sammlung von Elementen durchführen zu müssen. ® siehe auch Array, Element, hash, Liste.

Indexloch Subst. (index hole)

Das kleine Loch neben der großen runden Spindelöffnung in der Mitte einer 5,25-Zoll Diskette. Das Indexloch markiert die Lage des ersten Datensektors und dient damit der Synchronisation der Lese-/Schreiboperationen des Computersystems mit den Umdrehungen der Diskette.

Indexloch

Indexmarke Subst. (index mark)

Ein magnetischer Indikator, der während der Formatierung auf softsektorierten Disketten aufgebracht wird, um den logischen Beginn jeder Spur zu kennzeichnen.

Außerdem ein visuelles Informations-Kennzeichen auf einem Mikrofiche, z.B. eine Linie.

indexsequentieller Zugriff Subst. (indexed sequential access method)

Eine Methode zur schnelleren Ermittlung eines Datensatzes in einer umfangreichen Datenbank. Ein Schlüsselwert dient dazu, den Datensatz zu kennzeichnen. Die Schlüssel und die Zeiger, die auf die entsprechenden Datensätze in der großen Hauptdatei der Datenbank verweisen, befinden sich in einer kleineren Indexdatei. Wenn der Schlüssel eingegeben wird, wird zuerst die Indexdatei nach dem Schlüssel durchsucht. Anschließend wird über den zugehörigen Zeiger auf die restlichen Daten des Datensatzes zugegriffen, der in der Hauptdatei gespeichert ist.

Indexsuche Subst. (indexed search)

Eine Suche nach Daten, bei der ein Index verwendet wird, um den Zeitaufwand für das Auffinden eines bestimmten Datenelements zu verringen.

indirekte Adresse Subst. (indirect address)

® siehe relative Adresse.

indizieren Vb. (index)

Beim Speichern und Abrufen von Daten die Erzeugung einer Liste oder Tabelle mit Referenzinformationen, die auf gespeicherte Daten zeigen.

In einer Datenbank eine Methode zur Suche von Daten unter Anwendung von Schlüsseln, z.B. Wörter oder Feldnamen, um Datensätze zu lokalisieren.

Bei der Speicherung indizierter Dateien wird ein Index der Dateistandorte (Adressen) verwendet, um Dateien zu suchen, die auf einem Datenträger abgelegt sind.

In der Programmierung und Informationsverarbeitung werden Informationen in einer Tabelle lokalisiert, indem zu einer Hauptadresse (Basisadresse) der Tabelle eine Index-Adresse (Offset-Adresse) hinzugefügt wird.

indizierte Adresse Subst. (indexed address)

Die Speicherstelle eines bestimmten Datenelelements in einer Auflistung von Daten (z.B. ein Tabelleneintrag). Eine indizierte Adresse wird aus einer Basisadresse plus dem Wert berechnet, der in einem Indexregister gespeichert ist.

Induktion Subst. (induction)

Das Erzeugen von Spannung oder Strom in einem Material mit Hilfe von elektrischen oder magnetischen Feldern. Nach dem Induktionsprinzip arbeiten z.B. Transformatoren, bei denen sich die Primär- und Sekundärwicklungen in unmittelbarer Nähe befinden, die aber elektrisch voneinander isoliert sind. Ein Wechselstrom in der Primärspule erzeugt ein wechselndes magnetisches Feld, das die Sekundärspule schneidet und in dieser eine Spannung induziert. ® siehe auch Impedanz. ® Vgl. Induktivität.

Induktivität Subst. (inductance)

Die Fähigkeit, Energie in der Form eines magnetischen Feldes zu speichern. Bis zu einem gewissen Grad verfügt auch ein gestreckter Draht über Induktivität. Diese läßt sich erhöhen, wenn man den Draht in Form einer Spule - insbesondere um einen ferromagnetischen Kern - aufgewickelt. Die physikalische Einheit der Induktivität ist 1 Henry (1 H). ® Vgl. Induktion, Kapazität.

Induktor Subst. (inductor)

Ein Bauelement, das eine festgelegte Induktivität (die Fähigkeit, Engerie in Form eines magnetischen Feldes zu speichern) aufweist. Ein Induktor läßt Gleichstrom ungehindert passieren, stellt jedoch für Wechselstrom, abhängig von dessen Frequenz, einen mehr oder minder großen Widerstand dar. Ein Induktor besteht in der Regel aus einer Drahtspule, die auf einen zylindrischen oder ringförmigen Kern gewickelt ist, wobei sie auch einen ferromagnetischen Kern enthalten kann. ® auch genannt Choke.

Induktor

Industry Standard Architecture Subst.

® siehe ISA.

INET Subst.

Abkürzung für »Internet«.

Außerdem der Name einer Jahreskonferenz, die von der Internet Society abgehalten wird.

.inf

Die Dateinamenerweiterung für Geräteinformationsdateien, das sind Dateien mit Skripten zur Steuerung von Hardware-Operationen.

Infektion Subst. (infection)

Das Auftreten eines Virus oder Trojanischen Pferdes in einem Computersystem. ® siehe auch Trojanisches Pferd, Virus, WORM.

Inferenzprogrammierung Subst. (inference programming)

Eine Methode der Programmierung (z.B. in Prolog), bei der Programme auf der Basis logischer Inferenz aus einer Menge von Fakten und Regeln Ergebnisse liefern. Prolog ist eine Sprache, die direkt die Inferenzprogrammierung unterstützt. ® siehe auch Prolog.

Inferenzsystem Subst. (inference engine)

Bezeichnet den verarbeitenden Teil eines Expertensystems. Ein Inferenzsystem enthält bekannte Fakten und Regeln über ein Fachgebiet und wägt die Eingangsinformationen gegen diese Fakten und Regeln ab, um Inferenzen (Schlußfolgerungen) abzuleiten, auf denen das Expertensystem anschließend arbeitet.

Infix-Notation Subst. (infix notation)

Für die Formulierung von Ausdrücken verwendete Notation, bei der die binären Operatoren zwischen den Argumenten (z.B. 2 + 4) und unäre Operatoren in der Regel vor den Argumenten stehen (z.B. -1). ® siehe auch Operator-Rangfolge, Postfix-Notation, Präfix-Notation, unärer Operator.

Infobahn Subst. (infobahn)

Der Internet-Begriff Infobahn setzt sich aus den Begriffen Information und Autobahn zusammen. Der Begriff »Autobahn« ist mittlerweile in die englische Sprache eingegangen und assoziiert Höchstgeschwindigkeiten ohne jegliche Einschränkungen. Den deutschen Autobahnen eilt nämlich im Ausland der Ruf voraus, daß dort prinzipiell keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten. ® auch genannt Datenautobahn, Information Highway, Net.

Informatik Subst. (computer science, information science)

Eine wissenschaftliche Disziplin, die sich u.a. mit Entwurf, Betrieb und Einsatz von Computern in der Informationsverarbeitung sowie der Sammlung, Organisation, Handhabung und Verteilung (Übertragung) von Informationen beschäftigt. Die Informatik kombiniert sowohl die theoretischen als auch die praktischen Aspekte von Konstruktion, Elektronik, Informationstheorie, Mathematik, Logik und menschlichem Verhalten. Die Teilgebiete der Informatik reichen von der Programmierung und der Computerarchitektur bis zur künstlichen Intelligenz und der Robotertechnik.

® siehe auch Informationstheorie.
Information Subst. (information)

Die zweckbestimmte Interpretation von Daten durch den Menschen. Daten bestehen zunächst nur aus Fakten und werden erst dann zu Informationen, wenn sie im Kontext betrachtet werden und eine Bedeutung für den Menschen übermitteln. Computer verarbeiten Daten, ohne deren Bedeutungsgehalt in einer beliebigen Form zu verstehen.

Information Analysis Center Subst.

® siehe IAC.

Information Center Subst. (information center)

Eine große Computer-Anlage mit den dazugehörigen Büros, der Mittelpunkt einer Informationsverwaltungs- und Verteilungseinrichtung in einem Unternehmen.

Der Begriff »Information Center« kann sich auch auf ein dediziertes Computersystem beziehen, das für Auskünfte und zur Unterstützung von Entscheidungen vorgesehen ist. Die Informationen in einem derartigen System sind in der Regel mit dem Status »nur lesbar« versehen und bestehen aus Daten, die aus anderen Produktionssystemen extrahiert oder heruntergeladen werden.

Information Engineering Subst. (information engineering)

® siehe IE.

Information Highway Subst.

® siehe Datenautobahn.

Information Kiosk Subst. (information kiosk)

® siehe Kiosk.

Information Services Subst.

Der formelle Name der EDV-Abteilung einer Firma. ® auch genannt Datenverarbeitung, Informationsverarbeitung, Information Systems, Information Technology, Management Information Services, Management Information Systems.

Informations-Management Subst. (information management)

Das Definieren, Auswerten, Sichern und Verteilen von Daten innerhalb einer Organisation oder eines Systems.

Informationsquellen-Management Subst. (information resource management)

Die Verwaltung der Ressourcen für die Sammlung, Speicherung und Manipulierung von Daten innerhalb einer Organisation oder eines Systems.

Informationsrevolution Subst. (information revolution)

® siehe Informationszeitalter.

Informationsrückgewinnung Subst. (information retrieval)

Die Suche, Organisation und Anzeige von Informationen, insbesondere mit elektronischen Mitteln.

Informationssystem, geographisches Subst. (geographic information system)

® siehe geographisches Informationssystem.

Informationstheorie Subst. (information theory)

Eine 1948 begründete mathematische Disziplin, die sich mit den Gesetzmäßigkeiten und der Übermittlung von Informationen befaßt. Die Informationstheorie wurde ursprünglich nur auf die Kommunikationstechnik angewandt, hat jedoch mittlerweile auch für andere Gebiete - einschließlich der Computertechnik - Bedeutung erlangt. Die Informationstheorie konzentriert sich auf Anspekte der Kommunikation, z.B. Anzahl der Daten, Übertragungsrate, Kanalkapazität sowie Genauigkeit der Übertragung - von Informationsübertragung über Kabel bis zum Informationsfluß innerhalb der Gesellschaft als Ganzes.

Information Superhighway Subst.

® siehe Datenautobahn.

Informationsverarbeitung Subst. (information processing)

Das Erfassen, Speichern, Manipulieren und Anzeigen von Daten, insbesondere mit elektronischen Mitteln.

Information Systems Subst.

® siehe Information Services.

Informationszeitalter Subst. (information explosion)

Ein Begriff, der sich auf die momentane Ära der menschlichen Geschichte bezieht, in der Besitz und Verbreitung von Informationen die Mechanisierung oder Industrialisierung als treibende Kraft in der Gesellschaft verdrängt haben.

Information Technology Subst.

® siehe Information Services.

Information Warehouse Subst. (information warehouse)

Die Gesamtanzahl der Datenressourcen auf allen Computern einer Organisation.

Infrared Data Association Subst.

Die Branchenorganisation für Anbieter von Computern, Komponenten und Telekommunikation. Diese Organisation hat die Normen für die Infrarot-Kommunikation zwischen Computern und Peripheriegeräten (z.B. Drucker) festgelegt.

infrarot Adj. (infrared)

Abkürzung IR. Elektromagnetische Strahlung, die im elektromagnetischen Spektrum den Frequenzbereich direkt unterhalb des sichtbaren roten Lichts belegt. Objekte strahlen IR im Verhältnis zu ihrer Temperatur ab. Infrarot wird traditionell in vier etwas willkürlich gewählte Kategorien auf der Basis der Wellenlänge eingeteilt.

nahes Infrarot 750–1 500 Nanometer (nm)
mittleres Infrarot 1 500–6 000 nm
entferntes Infrarot 6 000–40 000 nm
weit entferntes Infrarot 40 000 nm–1 Millimeter (mm)
Infrarot-Port Subst. (infrared port)

Ein optischer Port bei einem Computer, der als Schnittstellenanschluß für ein Infrarot-Gerät dient. Die Kommunikation erfolgt ohne jegliche Kabelverbindung. Derzeit dürfen die Geräte nicht weit voneinander entfernt und müssen speziell ausgerichtet sein, weil sonst keine Kommunikation erfolgen kann. Infrarot-Ports werden heute manchmal bei Laptops, Notebooks und Druckern installiert. ® siehe auch infrarot, Kabel, portieren.

inhärenter Fehler Subst. (inherent error)

Ein Fehler, der bereits in den Annahmen, dem Entwurf, der Logik und/oder Algorithmen »versteckt« ist und die geeignete Funktion eines Programms von vornherein verhindert, unabhängig davon, wie gut es geschrieben ist. Ein Programm zur seriellen Kommunikation enthält z.B. einen inhärenten Fehler, wenn es für die Verwendung eines parallelen Ports ausgelegt ist. ® siehe auch Logik, Semantik, Syntax.

inhaltsbezogene Speicherung Subst. (content-addressed storage)

® siehe assoziativer Speicher.

.ini

Unter DOS und Windows 3.x eine Dateinamenerweiterung, die eine Initialisierungsdatei kennzeichnet. Diese Dateien enthalten die Voreinstellungen des Benutzers und die Programmstart-Informationen der Anwendungsprogramme.

INIT Subst.

Eine Systemerweiterung auf älteren Macintosh-Computern, die zur Startzeit in den Speicher geladen wird. ® siehe auch Erweiterung. ® Vgl. Cdev.

Initial Subst. (drop cap)

Der vergrößert dargestellte erste Buchstabe am Anfang eines Textblocks. Dieser Buchstabe beansprucht in der Regel eine vertikale Tiefe von mindestens zwei Textzeilen.

Initial

Initial Graphics Exchange Specification Subst.

Abgekürzt IGES. Ein Standard-Dateiformat für Computergrafik, das von ANSI (American National Standards Institute) unterstützt wird und besonders für die Beschreibung von Modellen in CAD-Programmen geeignet ist. IGES verfügt entsprechend den Erfordernissen der computergestützten Konstruktion über Methoden für die Beschreibung und Kommentierung von (technischen) Zeichnungen. Dieses Format bietet sowohl eine breite Vielfalt von grundlegenden geometrischen Formen (Primitiven) als auch Werkzeuge für Anmerkungen und strukturelle Definitionen. ® siehe auch ANSI.

initialisieren Vb. (initialize)

Für den Einsatz vorbereiten. Mit Bezug auf ein Speichermedium, z.B. eine Diskette oder ein Magnetband, kann die Initialisierung das Testen der Oberfläche des Mediums, das Schreiben der Informationen und das Einrichten des Index für das Dateisystem auf Speicherorte beinhalten.

In der Programmierung versteht man unter »initialisieren« die Zuweisung eines Anfangswertes an eine Variable.

Mit »initialisieren« kann außerdem der Start-Vorgang eines Computers gemeint sein. ® siehe auch Kaltstart, startup.

Initialisierer Subst. (initializer)

Ein Ausdruck, dessen Ergebnis den ersten (Anfangs-)Wert einer Variablen festlegt. ® siehe auch Ausdruck.

Initialisierung Subst. (initialization)

Unter Initialisierung versteht man die Zuweisung von Startwerten an Variablen und Datenstrukturen in einem Programm.

Initialisierungs-String Subst. (initialization string)

Eine Folge von Befehlen, die an ein Gerät (insbesondere an ein Modem) geschickt werden, um es zu konfigurieren und für die Verwendung vorzubereiten. Bei einem Modem besteht der Initialisierungs-String aus einer Zeichenfolge.

Initiator Subst. (initiator)

Eines von zwei Geräten in einer SCSI-Verbindung (Small Computer System Interface). Der Initiator ist das befehlsauslösende Gerät. Das befehlsempfangende Gerät wird als Target bezeichnet. ® siehe auch SCSI, Ziel.

Injektionslogik, integrierte Subst. (integrated injection logic)

® siehe integrierte Injektionslogik.

inklusives ODER Subst. (inclusive OR)

® siehe OR.

Inkrement Subst. (increment)

Der Betrag eines Skalars oder einer Maßeinheit, um den der Wert eines Objekts (z.B. eine Zahl, ein Zeiger in einem Array oder eine vorgesehene Bildschirmposition) erhöht wird. ® Vgl. Dekrement.

inkrementieren Vb. (increment)

Unter inkrementieren versteht man das Anwachsen einer Zahl um einen bestimmten Betrag. Wird z.B. eine Variable mit dem Wert 10 in Schritten von 2 erhöht, erhält man die fortlaufenden Ergebnisse 12, 14, 16, 18 usw. ® Vgl. dekrementieren.

inline Adj.

Auf einer Web-Seite eine Eigenschaft einer Grafik, die zusammen mit Text im HTML-Format angezeigt wird. Die Inline-Grafiken, die in einer Zeile mit HTML-Text plaziert werden, haben den Tag <IMG>. Der Text einer Inline-Grafik kann innerhalb des Bildes nach oben, nach unten oder zentriert ausgerichtet werden.

In der Programmierung bezieht sich »Inline« auf einen Funktionsaufruf, der durch eine Instanz des Funktionskörpers ersetzt wird. Echte Argumente werden hier durch formale Parameter ersetzt. Eine Inline-Funktion wird in der Regel als Transformation während der Kompilierung ausgeführt, um die Leistungsfähigkeit des Programms zu erhöhen.

Inline-Code Subst. (inline code)

Im Hochsprachen-Quellcode von Programmen eingebettete Assembler- oder Maschinensprache-Anweisungen. Inline-Code ist ein kompilierabhängiges Feature und variiert hinsichtlich der Form - falls er überhaupt unterstützt wird - beträchtlich von Compiler zu Compiler.

Inline-Grafik Subst. (inline graphics, inline image)

Grafikdateien, die in einem HTML-Dokument oder einer Web-Seite eingebettet sind und die mit einem Web-Browser oder einem anderen Programm angezeigt werden können, das HTML erkennt.

Inline-Grafiken können die Zugriffsgeschwindigkeit und das Laden von HTML-Dokumenten beschleunigen, da keine separaten Dateiöffnungsvorgänge mehr erforderlich sind.

Inline-Unterprogramm Subst. (inline subroutine)

Ein Unterprogramm, dessen Code an jeder Aufrufstelle jeweils vollständig in das (Haupt-)Programm eingefügt wird. Diese Technik unterscheidet sich damit vom Aufruf eines Unterprogramms über eine Call-Anweisung, die die Programmausführung an eine einzige Kopie des Unterprogramms überträgt. Inline-Unterprogramme verkürzen die Laufzeit, führen jedoch auch zu einem Anwachsen der Code-Größe. Inline-Unterprogramme folgen denselben syntaktischen und semantischen Regeln wie herkömmliche Unterprogramme.

Inline-Verarbeitung Subst. (inline processing)

Das Arbeiten mit maschinennahem Programmcode, dem Inline-Code, um die Ausführungsgeschwindigkeit oder Speicheranforderungen zu optimieren. ® siehe auch Inline-Code.

Inner Join Subst. (inner join)

Ein Operator der relationalen Algebra, der häufig für die Verwaltung von Datenbanken verwendet wird. Der Inner Join-Operator erzeugt eine Relation (Tabelle), die alle möglichen Anordnungen der Verkettungen (Joinings) der Datensätze von zwei vorhandenen Tabellen enthält, die bestimmten angegebenen Kriterien der Datenwerte entsprechen. Ein Inner Join entspricht somit einem Produkt gefolgt von einer Select-Anweisung, die auf die Ergebnistabelle angewendet wird. ® Vgl. Outer Join.

INS n

® siehe WINS.

Installable File System Manager Subst.

In Windows 95 der Bestandteil der Architektur des Dateisystems, der für die Zugriffsvermittlung der verschiedenen Komponenten des Dateisystems verantwortlich ist.

Installationsprogramm Subst. (installation program)

Ein Programm, dessen Funktion darin besteht, ein anderes Programm entweder auf einem Speichermedium oder im Hauptspeicher zu installieren. Ein Installationsprogramm kann den Benutzer durch den - oft komplexen - Prozeß der Einrichtung einer Anwendung für eine bestimmte Konfiguration von Maschine, Drucker und Monitor führen. Installationsprogramme werden ebenfalls für kopiergeschützte Anwendungen verwendet, die sich nicht durch normale Befehle des Betriebssystems kopieren lassen. Derartige Installationsprogramme begrenzen in der Regel die Anzahl der installierbaren Kopien.

installierbarer Gerätetreiber Subst. (installable device driver)

Ein Programm zur Gerätesteuerung, das sich in ein Betriebssystem einbinden läßt. Durch installierbare Gerätetreiber können existierende Treiber ersetzt werden, die funktionell nur wenig leisten.

installieren Vb. (install)

Einrichten und für den Betrieb vorbereiten. Zu Betriebssystemen und Anwendungen gehört im allgemeinen ein diskettenorientiertes Installationsprogramm, das die meisten Aufgaben der Programmeinrichtung übernimmt, um die Funktionsfähigkeit des Programms in bezug auf Computer, Drucker und andere Geräte sicherzustellen. Oft ist ein derartiges System in der Lage, auf angeschlossene Geräte zu prüfen, vom Benutzer die Festlegung von Optionen anzufordern, auf der Festplatte einen Platz für das Programm selbst einzurichten sowie bei Bedarf die System-Startdateien zu modifizieren.

Bei kopiergeschützten Programmen beinhaltet die Installation ggf. den Transfer einer Programmkopie, deren Anzahl begrenzt sein kann, auf eine Festplatte oder Floppy-Disk (weil durch besondere Vorkehrungen eine gewöhnliche Kopieroperation unterbunden wurde).

instantiieren Vb. (instantiate)

Das Erzeugen einer Instanz einer Klasse. ® siehe auch Instanz, Klasse, Objekt.

Instanz Subst. (instance)

Eine Instanz ist in der objektorientierten Programmierung ein Objekt, das in Relation zur zugehörigen Klasse steht. Beispiel: Das Objekt meineListe, das zur Klasse Liste gehört, ist eine Instanz der Klasse Liste. ® siehe auch instantiieren, Instanzvariable, Klasse, Objekt.

Instanzvariable Subst. (instance variable)

Eine Variable, die einer Instanz einer Klasse (Objekt) zugeordnet ist. Wenn eine Klasse eine bestimmte Variable definiert, hat jede Instanz der Klasse ihre eigene Kopie dieser Variable. ® siehe auch Instanz, Klasse, Objekt, objektorientierte Programmierung.

Integer Subst. (integer)

Auch als »Integralzahl« oder »Ganzzahl« bezeichnet. Eine positive oder negative ganze Zahl, z.B. 37, -50 oder 764.

In der Programmierung bezeichnet »Integer« einen Datentyp, der ganze Zahlen darstellt. Berechnungen mit Integer-Zahlen laufen wesentlich schneller ab als Berechnungen mit Gleitkomma-Zahlen. Integer-Zahlen werden daher häufig für Zähl- und Numerierungszwecke verwendet. Integer-Zahlen können vorzeichenbehaftet (positiv oder negativ) oder vorzeichenlos (positiv) sein. Man unterscheidet außerdem lange (long) oder kurze (short) Integer-Zahlen, je nach der Anzahl der Bytes, die sie im Speicher belegen. Kurze Integer umfassen einen kleineren Zahlenbereich (z.B. -32,768 bis 32,767) als lange Integer (z.B. -2,147,483,648 bis 2,147,483,647). ® siehe auch Gleitkomma-Notation. ® auch genannt Integralzahl.

Integralzahl Subst. (integral number)

® siehe Integer.

Integrated Device Electronics Subst.

® siehe IDE.

Integrated Services Digital Network Subst.

® siehe ISDN.

Integration Subst. (integration)

In der Computertechnik die Zusammenfassung unterschiedlicher Aktivitäten, Programme oder Hardware-Komponenten zu einer funktionellen Einheit. ® siehe auch integriertes Modem, Integriertes Paket, ISDN.

In der Elektronik bezeichnet »Integration« die Verfahren zur Miniaturisierung elektronischer Schaltungen durch Unterbringung einer großen Zahl von Bauelementen auf einem einzelnen Chip. ® siehe auch integrierter Schaltkreis.

Unter »Integration« versteht man auch ein mathematisches Verfahren, das sich - stark vereinfacht ausgedrückt - mit der Ermittlung der Fläche unter einer gegebenen Kurve oder der Berechnung des Volumens einer dreidimensionalen Figur beschäftigt.

Integrationsdichte, mittlere Subst. (medium-scale integration)

® siehe mittlere Integrationsdichte.

Integrator Subst. (integrator)

Eine Schaltung, die am Ausgang das zeitbezogene Integral des Eingangssignals liefert, d. h. der gesamte über die Zeit akkumulierte Wert. ® Vgl. Differentiator.

Integrator: Dieses Beispiel zeigt die Aktion einer Integratorschaltung

integrierte Entwicklungsumgebung Subst. (integrated development environment)

Eine Einheit integrierter Tools für die Software-Entwicklung. Die Tools werden allgemein von einer Benutzeroberfläche aus ausgeführt und bestehen u.a. aus einem Compiler, einem Editor und einem Debugger.

integrierte Injektionslogik Subst. (integrated injection logic)

Ein Typus für einen Schaltkreis, der sowohl NPN- als auch PNP-Transistoren verwendet und keine anderen Komponenten (z.B. Resistoren) benötigt. Diese Schaltkreise sind verhältnismäßig schnell, haben einen geringen Energieverbrauch und können in sehr kleinen Formaten hergestellt werden. ® siehe auch NPN-Transistor, PNP-Transistor. ® auch genannt Merged Transistor Logic.

integrierter Schaltkreis Subst. (integrated circuit)

Abgekürzt IC, im Deutschen auch IS. In der Elektronik die Zusammenfassung von Schaltungselmenten, z.B. Transistoren und Widerstände auf einem einzelnen Chip aus Siliziumkristall oder einem anderen Halbleitermaterial. Integrierte Schaltkreise lassen sich nach der Anzahl der enthaltenen Elemente einteilen. ® siehe auch Prozessor. ® auch genannt Chip.

Small-Scale Integration (SSI) weniger als 10
Medium-Scale Integration (MSI) 10–100
Large-Scale Integration (LSI) 100–5.000
Very-Large-Scale Integration (VLSI) 5.000–50.000
Super-Large-Scale Integration (SLSI) 50.000–100.000
Ultra-Large-Scale Integration (ULSI) mehr als 100.000
integriertes Modem Subst. (integral modem)

Ein Modem, das in einen Computer fest eingebaut ist. Es unterscheidet sich damit von einem internen Modem, das auf einer - entfernbaren - Erweiterungskarte realisiert ist. ® siehe auch externes Modem, internes Modem, Modem.

Integriertes Paket Subst. (integrated software)

Ein Software-Paket, das mehrere Anwendungen enthält. Ein integriertes Paket kann z.B. aus einem Textverarbeitungsprogramm, einem Datenbank-System und einem Tabellenkalkulationsprogramm bestehen. Diese Software-Pakete haben gegenüber Einzelanwendungen zwei bemerkenswerte Vorteile: Es können Daten innerhalb der Anwendungen über die jeweiligen Tools transportiert werden, wodurch der Anwender Vorgänge koordinieren und Informationen sortieren kann, die in den verschiedenen Anwendungen des Pakets erstellt wurden. Außerdem steht dem Anwender eine einheitliche Oberfläche zur Verfügung. Durch die einheitliche Gestaltung der Programme wird u.a. das Auswählen von Befehlen und das Verwalten von Dateien wesentlich vereinfacht. Bei einzelnen Anwendungen, die nicht Bestandteil eines integrierten Pakets sind, fällt ein erheblicher Arbeitsaufwand für den zum Teil sehr schweren Einstieg in die jeweilige Konzeption an. Die Anwendungen eines integrierten Softwarepakets sind jedoch nicht immer so konzipiert, daß die gleiche Funktionalität wie bei einzelnen Anwendungen gewährleistet ist. Außerdem sind in integrierter Software nicht unbedingt sämtliche Anwendungen enthalten, die in einer bestimmten Umgebung benötigt werden.

integriertes Softwaremodul Subst. (software integrated circuit)

Als »Software-IC« abgekürzt. Ein bereits existierendes Softwaremodul, das sich in ein Programm genauso einbauen läßt wie ein integrierter Schaltkreis in eine Logikschaltung. ® siehe auch abstrakter Datentyp, Modul, objektorientierte Programmierung.

Integrität Subst. (integrity)

Die Vollständigkeit und Korrektheit der in einem Computer gespeicherten Daten, insbesondere nachdem sie in einer beliebigen Form manipuliert wurden. ® siehe auch Datenintegrität.

intelligent Adj. (smart)

Eigenschaft eines Geräts, das zum Teil oder vollständig von Prozessoren gesteuert wird, die wesentliche Bestandteile des Geräts sind.

® siehe Intelligenz.
intelligente Datenbank Subst. (intelligent database)

Eine Datenbank, die gespeicherte Informationen in einer für den Menschen logischen, natürlichen und leicht anzuwendenden Art manipulieren. Bei der Ausführung von Suchoperationen stützt sich eine intelligente Datenbank nicht nur auf herkömmliche Suchroutinen, sondern auch auf festgelegte Regeln, die Assoziationen, Beziehungen und sogar Inferenzen hinsichtlich der Daten bestimmen. ® siehe auch Datenbank.

intelligente Eingabe/Ausgabe Subst. (Intelligent Input/Output)

® siehe I2O.

intelligenter Agent Subst. (intelligent agent)

® siehe Agent.

intelligenter Linker Subst. (smart linkage)

Eine Funktion von Programmiersprachen, die beim Aufruf von Routinen die Übergabe der korrekten Parametertypen sicherstellt. ® siehe auch linken.

intelligentes Kabel Subst. (intelligent cable, smart cable)

Auch als »Smart-Kabel« bezeichnet. Ein Kabel, das in eine Schaltung eingebaut ist und das mehr leisten kann, als nur einfache Signale von einem Ende des Kabels zum anderen Ende weiterzuleiten. Es kann z.B. die Eigenschaft des Verbinders erkennen, in das es eingesteckt wird.

intelligentes Terminal Subst. (intelligent terminal, smart terminal)

Ein Terminal mit eigenem Speicher, Prozessor und Firmware, das bestimmte Funktionen unabhängig vom zugehörigen Host-Prozessor ausführen kann, wie z.B. das Weiterleiten von eingehenden Daten an einen Drucker oder einen Video-Bildschirm.

® Vgl. dummes Terminal.
Intelligent Transportation Infrastructure Subst.

Ein System zur Automatisierung der Steuerung der Verkehrsstruktur, das 1996 vom Verkehrsminister der USA, Federico Pena, eingeführt wurde.

Intelligenz Subst. (intelligence)

In bezug auf Hardware die Fähigkeit zu Verarbeitung von Informationen. Ein Gerät ohne Intelligenz wird als »dumm« bezeichnet - beispielsweise kann ein »dummes« Gerät, das mit einem Großcomputer verbunden ist, Eingaben empfangen und Ausgaben anzeigen, jedoch nicht die Informationen unabhängig verarbeiten.

In bezug auf Software die Fähigkeit eines Programms, die Umgebung zu überwachen und geeignete Aktionen einzuleiten, um einen gewünschten Zustand einzuleiten. Wenn ein Programm z.B. auf Daten wartet, die von einem Datenträger zu lesen sind, kann es in der Zwischenzeit andere Aufgaben ausführen.

In bezug auf Urteilsvermögen und Logik die Fähigkeit eines Programms, menschliches Denken zu simulieren. ® siehe auch künstliche Intelligenz.

Außerdem charakterisiert »Intelligenz« die Fähigkeit einer Maschine, z.B. ein Roboter, auf veränderte Stimuli (Eingaben) zu reagieren.

Intelligenz, künstliche Subst. (artificial intelligence)

® siehe künstliche Intelligenz.

Intelligenz, verteilte Subst. (distributed intelligence)

® siehe verteilte Intelligenz.

Intensity Red Green Blue Subst.

® siehe IRGB.

interaktiv Adj. (interactive)

Bezeichnet eine Betriebsart mit wechselseitigem Austausch von Eingabe und Ausgabe - beispielsweise bei Eingabe einer Frage oder eines Befehls durch den Benutzer und der unmittelbaren Antwort durch das System. Mikrocomputer sind interaktive Maschinen und verfügen damit über eines der Features, die einen leichten Zugang und eine einfache Handhabung gewährleisten.

interaktive Grafikoberfläche Subst. (interactive graphics)

Eine Form der Benutzeroberfläche, bei der der Benutzer grafische Anzeigen mittels eines Zeigegerätes, z.B. einer Maus oder einem Joystick, verändern und steuern kann. Interaktive Grafikoberflächen findet man in einem weiten Bereich von Computerprodukten, angefangen beim Computerspiel bis hin zu CAD-Systemen (Computer-Aided Design).

interaktiver Nachrichtenaustausch Subst. (conversational interaction)

Form der Kommunikation, bei der sich zwei oder mehr Teilnehmer abwechselnd untereinander Nachrichten zusenden. ® siehe auch interaktive Verarbeitung.

interaktives Fernsehen Subst. (interactive television)

Eine Videotechnologie, bei der der Betrachter mit der Fernsehprogrammierung in Wechselbeziehung steht. Interrnet-Zugriff, Video auf Anforderung und Videokonferenz gehören zu den typischen Verwendungsbeispielen des interaktiven Fernsehens. ® siehe auch Videokonferenz.

interaktive Sitzung Subst. (interactive session)

Eine Arbeitssitzung, bei der der Benutzer mehr oder weniger durchgängig in die Aktivitäten des Computers eingreifen und sie steuern kann. ® Vgl. Stapelverarbeitung.

interaktives Programm Subst. (interactive program)

Ein Programm, das mit dem Benutzer in Wechselwirkung tritt. Dabei sitzt der Benutzer in der Regel vor einem Display und verwendet ein geeignetes Eingabegerät (Tastatur, Maus, Joystick), um auf den Programmablauf zu reagieren und bei Bedarf die geforderten Reaktionen auszuführen. Bei einem Computer-Spiel handelt es sich z.B. um ein interaktives Programm. ® Vgl. Stapelprogramm.

interaktives Video Subst. (interactive video)

Die Verwendung der computergesteuerten Videos für interaktive Lernprogramme oder zur Unterhaltung in Form einer CD-ROM oder Videodisc. ® siehe auch CD-ROM, interaktiv, interaktives Fernsehen, Videodisc.

interaktive Verarbeitung Subst. (interactive processing)

Die mehr oder weniger durchgängige Einbeziehung des Benutzers in die Verarbeitungsabläufe - die Befehls/Antwort-Betriebsweise von Mikrocomputern. ® Vgl. Stapelverarbeitung.

Interchange File Format Subst.

® siehe Dateiformat zum Datenaustausch.

Interferenz Subst. (interference)

Rauschen oder andere externe Signale, die sich auf die Leistung eines Kommunikationskanals auswirken.

Außerdem elektromagnetische Signale, die den Rundfunk- oder Fernsehempfang stören können. Diese Signale können sowohl natürlich entstehen (z.B. bei einem Gewitter), als auch durch elektrische Geräte (z.B. Computer) erzeugt werden.

Interior Gateway Protocol Subst.

® siehe IGP.

Interior Gateway Routing Protocol Subst.

® siehe IGRP.

intermittierend Adj. (intermittent)

Bezeichnet z.B. Signale oder Verbindungen, die noch bestehen und in periodischen oder zufälligen Intervallen auftreten.

intermittierender Fehler Subst. (intermittent error)

Ein Fehler, der zu unvorhersehbaren Zeiten wiederkehrt.

International Federation of Information Processing Subst.

® siehe IFIP.

International Organization for Standardization Subst.

® siehe ISO.

International Telecommunications Union Subst.

Eine zwischenstaatliche Organisation, die öffentlichen und privaten Anbietern Empfehlungen und Normen für Telefon- und Datenkommunikationssysteme unterbreitet. Die ITU wurde 1865 gegründet und ist seit 1947 eine Organisation der Vereinten Nationen. Die ITU hieß bis 1993 CCITT (Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique). Kontaktadresse: International Telecommunications Union, Information Services Department, Place des Nations, 1211 Geneva 20, Switzerland. Telefon: +41 (22) 730 5554. Fax: +41 (22) 730 5337. E-Mail: helpdesk@itu.ch, teledoc@itu.arcom.ch

International Telegraph and Telephone Consultative Committee Subst.

® siehe CCITT.

Internaut Subst.

® siehe Cybernaut.

interner Befehl Subst. (internal command)

Eine Routine, die zusammen mit dem Betriebssystem in den Speicher geladen wird und dort verbleibt, solange der Computer eingeschaltet ist. ® Vgl. externer Befehl.

interner Interrupt Subst. (internal interrupt)

Ein Interrupt, der durch den Prozessor als Antwort auf vordefinierte Situationen erzeugt wird - z.B. beim Versuch einer Division durch Null, oder wenn sich das Ergebnis einer arithmetischen Operation nicht mehr mit einer bestimmten Anzahl von Bits darstellen läßt. ® siehe auch Interrupt. ® Vgl. externer Interrupt.

interner Speicher Subst. (internal memory)

® siehe Primärspeicher.

interne Schrift Subst. (internal font)

Eine Schrift, die im Lieferumfang eines Druckers bereits im ROM (Read Only Memory) installiert ist. ® Vgl. ladbare Schrift, Schriftkassette.

internes Modem Subst. (internal modem)

Ein Modem, das innerhalb der Systemeinheit eines Computers - in einem der Erweiterungssteckplätze für die Aufnahme von Zubehörkarten - installiert ist. ® Vgl. externes Modem, integriertes Modem.

internes Schema Subst. (internal schema)

In einem Datenbank-Modell mit Unterstützung einer Dreischema-Architektur (wie durch ANSI/X3/SPARC beschrieben) eine Übersicht von Informationen über die physikalischen Dateien, aus denen sich eine Datenbank zusammensetzt. Dazu gehören Dateinamen, Dateistandorte, Zugriffsmethoden und die tatsächliche oder potentielle Herkunft der Daten. Das interne Schema ist vergleichbar mit dem Schema in Systemen auf der Basis von CODASYL/DBTG. In einer verteilten Datenbank können allerdings an jedem Ort verschiedene Schemata vorhanden sein. ® siehe auch konzeptuelles Schema, Schema.

internes Sortieren Subst. (internal sort)

Eine Sortieroperation, die vollständig oder zum großen Teil im Speicher und nicht während des Vorgangs auf der Platte durchgeführt wird.

Bezeichnet auch eine Sortierprozedur, die zunächst Untergruppen von Datensätzen erzeugt, die später in einer Liste zusammengemischt werden.

Internet Subst. (internet)

Die weltweite Zusammenführung von Netzwerken und Übergängen (Gateways), die zur Kommunikation das TCP/IP-Protokoll verwenden. Das Internet basiert auf einem Backbone mit Hochgeschwindigkeitsleitungen für die Datenkommunikation zwischen Hauptknoten oder Host-Computern. Die Daten und Nachrichten werden im Internet über eine Vielzahl von Computersystemen weitergeleitet. Wenn bei einigen Internet-Knoten die Verbindung abgebrochen ist, bedeutet das nicht den Zusammenbruch des Internet, weil das Internet nicht von einem einzigen Computer oder Netzwerk gesteuert wird. Die Entstehung des Internet basiert auf dem dezentralen Netzwerk ARPANET, das 1969 vom amerikanischen Verteidigungsministerium der USA eingesetzt wurde. Dieses Netzwerk sollte ursprünglich die Kommunikation im Falle eines atomaren Angriffs ermöglichen. Im Laufe der Jahre wurden weitere Netzwerke an das ARPANET angeschlossen (z.B. BITNET, Usenet, UUCP und NSFnet). Das Internet bietet seinen Benutzern zahlreiche Dienste an - z.B. FTP, E-Mail, das World Wide Web, Usenet news, Gopher, IRC, Telnet. ® siehe auch BITNET, FTP, Gopher, IRC, NSFnet, telnet, Usenet, UUCP, World Wide Web. ® auch genannt Net.

»Internet« ist außerdem die Abkürzung für »Internetzwerk«. Eine Menge von - eventuell verschiedenartigen - Computer-Netzwerken, die über Gateways (Übergänge) miteinander verbunden sind. Die Gateways behandeln den Datentransfer und die Konvertierung von Nachrichten vom sendenden Netzwerk in die Protokolle des empfangenden Netzwerks.

Internet-Adresse Subst. (Internet address)

® siehe Domänen-Adresse, E-Mail-Adresse, IP-Adresse.

Internet Architecture Board Subst.

Das Gremium der Internet Society (ISOC), das für die Architektur des Internet verantwortlich ist. Die IAB hat auch eine Schlichtungsfunktion bei Auseinandersetzungen bezüglich der Einigung bei der Festlegung von Standards. ® siehe auch Internet Society.

Internet Assigned Numbers Authority Subst.

Hierbei handelt es sich um die Unternehmenseinheit des Internet Architecture Board, die die Vergabe von verschiedenen numerischen Bezeichnungen für das Internet, z.B. IP-Port, Protokoll und Unternehmensnummern, registriert und kontrolliert.

Internet-Backbone Subst. (Internet backbone)

Eines von verschiedenen Hochgeschwindigkeitsnetzwerken, die zahlreiche lokale und regionale Netzwerke mit mindestens einem Verbindungspunkt verbinden. Dort werden die Pakete mit anderen Internet-Backbones ausgetauscht. Früher diente das NSFnet (der Vorgänger des modernen Internet) in den USA als einziges Backbone für das gesamte Internet. Dieses Backbone verknüpfte die Supercomputing Center der National Science Foundation (NSF) miteinander. Heutzutage haben die, verschiedenen Provider eigene Backbones, so daß das Backbone der Supercomputing Center von den Backbones der kommerziellen Internet-Dienstanbieter (z.B. MCI und Sprint) unabhängig ist. ® siehe auch Backbone.

Internet-Broadcasting Subst. (Internet broadcasting)

Die Übertragung von Audio- bzw. Audio- und Videosignalen im Internet. Die Internet-Übertragung erfolgt sowohl über konventionelle Sendeanstalten, die ihre Signale in das Internet einspeisen, als auch über reine Internet-Sender. Die Kunden verwenden Audio-Software für das Internet (z.B. RealAudio). Eine Methode der Internet-Übertragung heißt MBONE. ® siehe auch MBONE, RealAudio.

Internet Control Message Protocol Subst.

® siehe ICMP.

Internet-Dienstanbieter Subst. (Internet service provider)

® siehe ISP.

Internet Draft Subst.

Ein Dokument der IETF (Internet Engineering Task Force), in dem mögliche Änderungen der Standards für das Internet zur Diskussion gestellt werden. Das Internet Draft kann jederzeit geändert oder ersetzt werden und ist in unveränderter Form maximal sechs Monate gültig. Wenn ein Internet Draft angenommen wird, kann es in ein RFC-Dokument umgewandelt werden. ® siehe auch IETF, RFC.

Internet-Einrichtung Subst. (Internet appliance)

® siehe Net-top Box.

Internet Engineering and Planning Group Subst.

® siehe IEPG.

Internet Engineering Steering Group Subst.

Eine Gruppe innerhalb der Internet Society (ISOC), die in Zusammenarbeit mit dem Internet Architecture Board (IAB) die Vorschläge der Internet Engineering Task Force (IETF) für Standards prüft.

Internet Engineering Task Force Subst.

® siehe IETF.

Internet Explorer Subst.

Der Web-Browser von Microsoft, der im Oktober 1995 eingeführt wurde. Internet Explorer ist derzeit für Windows und Macintosh verfügbar. Neuere Versionen sind mit erweiterten Funktionen für Design und Animationen in Web-Seiten ausgestattet. Außerdem werden in neueren Versionen ActiveX-Kontrollelemente und Java-Applets unterstützt. ® siehe auch ActiveX-Steuerelemente, Java-Applet, Web-Browser.

Internet-Gateway Subst. (Internet gateway)

Ein Gerät, das die Verbindung zwischen dem Internet-Backbone und einem anderen Netzwerk (z.B. einem LAN-Netzwerk) ermöglicht. In der Regel handelt es sich bei dem Gerät um einen Router oder um einen Computer, der diesen Task verwaltet. Das Gateway führt in der Regel die Protokollkonvertierung zwischen dem Internet-Backbone und dem Netzwerk sowie die Datenkonvertierung und die Nachrichtenübermittlung aus. Ein Gateway wird im Interne als ein Knoten betrachtet. ® siehe auch Gateway, Internet-Backbone, Knoten, Router.

Internet Group Membership Protocol Subst.

Ein Protokoll, das von IP-Hosts verwendet wird, um ihre Host-Gruppenzugehörigkeiten allen Multicast Routern der direkten Umgebung mitzuteilen.

Internet Information Server Subst.

Die Web-Server-Software von Microsoft. Der Internet Information Server verwendet das Hypertext Transfer Protocol für World Wide Web-Dokumente. Die Software verfügt über verschiedenene Sicherheitsfunktionen und unterstützt CGI-Programme sowie Gopher- und FTP-Server.

Internet-Konto Subst. (Internet account)

Ein allgemeiner Begriff für einen registrierten Benutzernamen bei einem Internet Service-Provider (ISP). Der Zugriff auf ein Internet-Account erfolgt über die Eingabe des Benutzernamens und eines Kennworts. Die Internet Service-Provider bieten den Inhabern eines Internet-Account verschiedene Dienstleistungen an (z.B. Einwählzugriff auf das Internet mittels PPP sowie E-Mail-Service).

Internet Naming Service Subst.

® siehe WINS.

Internet Protocol Subst.

® siehe IP.

Internet Protocol next generation Subst.

® siehe IPng.

Internet-Provider Subst. (Internet access provider)

® siehe Internet Service-Provider.

Internet Relay Chat Subst.

® siehe IRC.

Internet Research Steering Group Subst.

Das Entscheidungsgremium der Internet Research Task Force (IRTF).

Internet Research Task Force Subst.

Eine gemeinnützige Organisation, die dem Internet Architecture Board Vorschläge bezüglich des Internet unterbreitet. ® siehe auch Internet Society.

Internet-Roboter Subst. (Internet robot)

® siehe Spinne.

Internet Server Application Programming Interface Subst.

® siehe ISAPI.

Internet Service-Provider Subst. (Internet service provider)

® siehe ISP.

Internet-Sicherheit Subst. (Internet security)

Ein umfangreiches Thema, das alle Aspekte der Transaktionen im Internet von der Echtheitsbestätigung von Daten, der Privatsphäre, Integrität bis hin zur Überprüfung umfaßt. So muß z.B. beim Erwerb von Kreditkarten über den World Wide Web-Browser besonderes Augenmerk auf die Internet-Sicherheit bezüglich der Kreditkartennummer gerichtet werden. Es besteht nämlich die Gefahr, daß die Nummer von einem Eindringling abgefangen bzw. vom Server kopiert wird, in dem die Nummer gespeichert ist. Außerdem muß sichergestellt sein, daß das Kreditkartenkonto nicht von Unbefugten benutzt werden kann.

Internet Society Subst.

Eine internationale Organisation, deren Mitglieder aus Privatpersonen, Firmen, Stiftungen und Behörden bestehen. Diese Organisation fördert die Nutzung, die Verwaltung und die Entwicklung des Internet. Das Internet Architecture Board (IAB) ist ein Gremium innerhalb der Internet Society. Außerdem veröffentlicht die Internet Society das Bulletin Internet Society News und veranstaltet die jährlich einberufene INET-Konferenz.